Robert J. Schout

Corporate Citizenship – unternehmerisches bürgerschaftliches Engagement in den USA

Beschreibung

Der gesellschaftliche Reichtum hat sowohl für die Unternehmen als auch für die meisten Personen in den letzten Jahrzehnten zugenommen. Dennoch wird die soziale Diskussion immer noch von einem Knappheitsdenken beherrscht, das für den Aufbau sozialen Kapitals das größte Hemmnis darstellt. Aber nur durch die Nutzung von sozialem Kapital kann Wohlstand entstehen, und es ist unser aller Aufgabe, in dieses Kapital zu investieren.

Anschaulich beschreibt der Autor die verschiedenen Aspekte von persönlicher und sozialer Verantwortung. Dabei verdeutlicht er die Rolle von Unternehmen als Partner innerhalb der Gemeinschaft: Auch sie haben Bürgerrechte und -pflichten, und ihrer sozialen Verantwortung kann − wie anhand von verschiedenen Fallbeispielen aus den USA geschildert wird − auf vielerlei Weise Ausdruck verliehen werden.

Auf Basis der Erfahrungswerte in den USA erläutert Robert J. Schout, warum nur Investitionen Kapital schaffen und wie diese wiederum zu Wachstum und Wohlstand führen. Für Unternehmen bedeutet dies, dass ihr Wohlstand nicht allein aus sachlichen Ressourcen, sondern auch durch das gesellschaftliche Sozialkapital zustande kommt, und dass sie wie alle natürlichen Personen Verantwortung dafür tragen, dass es nicht aufgezehrt wird. Engagiert betont der Verfasser, dass reine Profitorientierung und Knappheitsdenken langfristig letztlich auch neues Wachstum behindern.

Autoren

Robert J. Schout

Jahrgang 1963, Sozialarbeiter und Betriebswirt; Organisations- und Personalberater. Gründer und Direktor von PowerSkills (Austin/Texas). (Stand der Veröffentlichung 2003)

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