Andreas Hundsalz, Hubertus Schröer, Reinhard Rudeck und Elfriede Seus-Seberich

Stichworte

Beitrag aus SOS-Dialog 1996

Beschreibung

Reinhard Rudeck und Elfriede Seus-Seberich befragen in diesem Interview Andreas Hundsalz, Leiter der Psychologischen Beratungsstelle der Stadt Mannheim, und Hubertus Schröer, Leiter des Stadtjugendamtes München, zum neuen Steuerungsmodell sowie zur Erziehungsberatung und deren Zukunft.

Welche spezifischen Qualitäten können Erziehungsberatungsstellen vorweisen? Welche spezifischen Rahmenbedingungen sind für die Erziehungsberatung erforderlich, um sich konstruktiv an Jugendhilfeplanungen einer Großstadt beteiligen zu können? Diesen und weiteren Fragen gehen die Interviewpartner nach. Eine andere zentrale Fragestellung ist die der Finanzierung und Bestandssicherung von Einrichtungen. Ist guter Rat teuer? Und kann Arbeit wirklich über Qualität legitimiert werden?

Die Interviewten vermitteln fachkundig Einblicke in diejenigen Themenaspekte, die sie im Hinblick auf Erziehungsberatung als vorrangige Aufgabe und besondere Herausforderung der Kinder- und Jugendhilfe sehen.

Autoren

Dr. Andreas Hundsalz

Jahrgang 1948, Dr. phil., Diplom-Psychologe, ist Leiter der Psychologischen Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Stadt Mannheim und 1. Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungsberatung Baden-Württemberg e.V. Seine Arbeitsschwerpunkte sind soziale Randgruppen, Supervision, Beratung und Fachpolitik. (Stand der Veröffentlichung 1996)

Dr. jur. Hubertus Schröer

Jahrgang 1945, Jurist, ehemaliger Leiter des Stadtjugendamtes München; Geschäftsführer des Institutes Interkulturelle Qualitätsentwicklung München. Arbeitsschwerpunkte: Kinder- und Jugendhilfe, Organisations- und Personalentwicklung, Qualitätsentwicklung, Migration und Integration, Interkulturelle Arbeit. (Stand der Veröffentlichung 2007)

Reinhard Rudeck

Jahrgang 1949, Diplompsychologe, Leiter des Sozialpädagogischen Instituts (SPI) des SOS-Kinderdorf e.V. Arbeitsschwerpunkte: Ressourcenunterstützende Handlungsansätze in den Praxisfeldern und Institutionen der Jugendhilfe, Forschung im Bereich der stationären Hilfen der Erziehung, beteiligungsorientierte Entwicklungsprozesse in familialen und organisationalen Systemen, Jugendhilfeplanung, Strategieentwicklung in Non-Profit-Organisationen. (Stand der Veröffentlichung 2012)

Dr. phil. Elfriede Seus-Seberich

Jahrgang 1946, Diplompsychologin, Erziehungswissenschaftlerin, seit 1977 Leiterin des SOS-Beratungs- und Familienzentrums München, eines Familienhilfeverbundes mit einer Erziehungsberatungsstelle, einem Familienzentrum und Projekten für benachteiligte und Migrantenfamilien sowie Frühe Hilfen. Arbeitsschwerpunkte: Erziehungsberatung sozial benachteiligter Kinder und Familien, Kinder- und Familienarmut, Migration, Frühe Hilfen und Kinderschutz. (Stand der Veröffentlichung 2008)

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