Reinhard Rudeck

Editorial zum SOS-Dialog 1996

Beitrag aus SOS-Dialog 1996

Beschreibung

Die gegenwärtige Diskussion um Erziehungsberatung kreist allerorten um die Behauptung, wertvoller Rat sei aufgrund von knapper werdenden Mitteln sehr teuer. Reinhard Rudeck verweist in diesem Zusammenhang auf Strategien und Konzepte aus dem Bereich der freien Marktwirtschaft, die auch in der Sozialen Arbeit als Lösungsweg aktuell in Betracht gezogen werden, um die immer größer und komplexer werdenden Probleme mit geringeren zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen zu lösen. Beraterinnen und Berater verstehen sich dabei als Manager, mit der Folge, dass nicht selten der "Kunde" Mensch "ausgerechnet" wird und die notwendigen Hilfen in Einzelteile zerlegt, nach Marktgesetzen kalkuliert und zugewiesen werden.

Reinhard Rudeck stellt im Editorial die Frage in den Raum, auf welche Angebote es künftig tatsächlich ankommen und welcher Rat "Not-wendig" sein wird. Dazu werden verschiedene Aspekte im Themenschwerpunkt "Perspektiven von Beratung" beleuchtet.

Autoren

Reinhard Rudeck

Jahrgang 1949, Diplompsychologe, Leiter des Sozialpädagogischen Instituts (SPI) des SOS-Kinderdorf e.V. Arbeitsschwerpunkte: Ressourcenunterstützende Handlungsansätze in den Praxisfeldern und Institutionen der Jugendhilfe, Forschung im Bereich der stationären Hilfen der Erziehung, beteiligungsorientierte Entwicklungsprozesse in familialen und organisationalen Systemen, Jugendhilfeplanung, Strategieentwicklung in Non-Profit-Organisationen. (Stand der Veröffentlichung 2012)

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