Martin Thurmair

Die Zusammenarbeit mit den Eltern in der Frühförderung

Beitrag aus SOS-Dialog 1998

Beschreibung

Für die Fachkräfte der Frühförderung – einer Reihe von unterschiedlichen Dienstleistungen für Kinder im Säuglings-, Kleinkind- und Kindergartenalter, die in ihrer Entwicklung bedroht oder behindert sind – ist die Zusammenarbeit mit den Eltern eine notwendige Bedingung dafür, dass Frühförderungsangebote sich im Entwicklungskontext der Kinder förderlich auswirken. Die Einbeziehung der Eltern und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit ihnen ist daher kein "Extra“, sondern ein Qualitätsmerkmal aller Angebote.

Die Umorientierung zu kooperativen Ansätzen in der Zusammenarbeit mit den Eltern in Frühförderungsmaßnahmen beruht auf der Einsicht, dass die Eltern eine unhintergehbare Verantwortung für das Aufwachsen und die Erziehung ihrer Kinder haben und dass sie diese nach ihren Möglichkeiten wahrnehmen − unter anderem nicht zuletzt dadurch, dass sie sich mit ihrem Bedarf an Unterstützung und Hilfe an die Frühförderung wenden.

Autoren

Martin Thurmair

Pädagoge, Dr. phil., seit 1982 an der „Arbeitsstelle Frühförderung Bayern“ befaßt mit Fragen der Konzept- und Systementwicklung der Frühförderung, tätig in der Fortbildung und Beratung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Frühförderstellen in Bayern; Redakteur der Fachzeitschrift „Frühförderung interdisziplinär“. (Stand der Veröffentlichung 1998)

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