Charlotte Köttgen

Integration statt Konkurrenz – Kinder zwischen Jugendhilfe und Jugendpsychiatrie

Beitrag aus SOS-Dialog 2000

Beschreibung

Im Mittelpunkt der Hilfen von Jugendhilfe und Jugendpsychiatrie steht das Wohl der Kinder und Jugendlichen. Das heißt, ihre Stärken sollen entwickelt und gefördert werden, Beziehungsabbrüche nach Möglichkeit verhindert, die Stabilität des Lebensumfeldes gesichert und nicht stigmatisierende therapeutische und pädagogische Hilfen bereitgestellt werden.

Für die gelingende Eingliederung von Kindern und Jugendlichen mit seelischen Behinderungen ist eine gleichwertige Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe und Jugendpsychiatrie unerlässlich. Charlotte Köttgen plädiert in ihrem Beitrag für eine regionale Versorgungsverpflichtung, um zu gewährleisten, dass es nicht zu unnötigen Verlegungen von betroffenen Kindern und Jugendlichen zwischen den Institutionen kommt und junge Menschen nicht durch Mängel unkoordinierter Versorgungssysteme auf dem Abstellgleis landen.

Dieser Text ist eine gekürzte Fassung des Beitrages “Integration statt Konkurrenz“, entnommen aus Charlotte Köttgen (1998) (Hrsg.): Wenn alle Stricke reißen. Kinder und Jugendliche zwischen Erziehung, Therapie und Strafe. Psychiatrie-Verlag, Bonn.

Autoren

Charlotte Köttgen

Jahrgang 1941, Dr. med., Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie. Leiterin eines jugendpsychiatrischen und jugendpsychologischen Dienstes im Rahmen der Jugendhilfe Hamburg. (Stand der Veröffentlichung 2000)

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