Martina Kriener

Aktuelle Ansätze zur Partizipation von Kindern und Jugendlichen im Alltag der Heimerziehung

Beitrag aus SOS-Dialog 2007

Beschreibung

Partizipation ist eine notwendige Voraussetzung für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Erziehungsziele sind dann gut zu erreichen, wenn Kinder selbst aktiv ihre Lebenswelt mitgestalten können. Kinder und Jugendliche wünschen sich meist mehr Beteiligungsmöglichkeiten. Sie bringen sich engagiert ein, wenn sie sich ernst genommen fühlen und tatsächliche Einflussmöglichkeiten sehen.

In Hinblick auf die Beteiligung in der Kinder- und Jugendhilfe wird jedoch immer wieder eine starke Diskrepanz zwischen Anspruch und Umsetzung deutlich. Wie kann eine Kultur der Partizipation angeregt werden und vor welchen Herausforderungen stehen Erzieherinnen und Erzieher bei dieser Thematik?

Martina Kriener beschreibt an einem Praxisprojekt, welche Ansätze es für eine qualifizierte Umsetzung von Partizipation geben kann. Sie geht in diesem Beitrag unter Bezugnahme auf die UN-Kinderrechtskonvention und andere gesetzliche Regelungen der Frage nach, was jenseits des Modebegriffs unter "Partizipation" verstanden werden muss, wie sie gelernt, sinnvoll vermittelt und in der Praxis verwirklicht werden kann.

Autoren

Martina Kriener

Jahrgang 1960, Diplompädagogin, tätig im Referat Erzieherische Hilfen des Landesjugendamtes Westfalen-Lippe, zuvor wissenschaftliche Begleitung verschiedener Projekte zu Partizipation in der Erziehungshilfe, Aktive im Verein Kinder haben Rechte e.V., Mitautorin des „Rechteratgebers für Kinder und Jugendliche“ sowie des „Kinderrechtepositionspapieres“ der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen. (Stand der Veröffentlichung 2007)

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