Sarah Häseler und Stefan Bestmann

Gesundheitsförderung in der Jugendarbeit

Beschreibung

Über Gesundheitsförderung wird allerorten viel diskutiert, nicht zuletzt auch im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit, und durch den Dreizehnten Kinder- und Jugendbericht hat das Thema zusätzlich an Aktualität gewonnen. Was aber ist konkret unter dem Begriff "Gesundheitsförderung“ im Kontext der Jugendarbeit zu verstehen? Welche Gelegenheiten und Grenzen gibt es und welche strukturellen Rahmenbedingungen sind für eine gelingende Umsetzung erforderlich? Welche Angebote werden von den Jugendlichen angenommen?

Sarah Häseler und Stefan Bestmann gehen diesen Fragen nach. Sie legen dabei einen umfassenden Begriff von "Gesundheit“ zugrunde, der auch die sozialen, ökonomischen und persönlichen Entwicklungsbedingungen als entscheidenden Bestandteil von Lebensqualität mit einschließt. Sie veranschaulichen, warum in der Jugendarbeit Partizipation und die selbstbestimmte Gestaltung der Lebenswelten von entscheidender Bedeutung sind und welche spezifischen Aspekte sich in der Praxis als besonders sinnvoll erweisen. Dabei wird deutlich, welcher Spielraum an Möglichkeiten der Gesundheitsförderung − unter geeigneten strukturellen Rahmenbedingungen − in der Praxis der Jugendarbeit besteht .

Am Beispiel der Jugendaktion "Gut Drauf“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung beschreiben die Autoren, wie das Themenfeld "Ernährung, Bewegung, Stressregulation“ Jugendlichen im Alter von vierzehn bis achtzehn Jahren nähergebracht wird, um bei diesen eine frühe Bewusstwerdung und Verhaltensänderung zu unterstützen.

Autoren

Sarah Häseler

Jahrgang 1983, Diplomsozialarbeiterin und -sozialpädagogin (FH), Erwachsenenpädagogin, M.A.; freiberuflich tätig im Bereich der Praxisforschung. Arbeitsschwerpunkte: Gesundheitsförderung, Sozialraumorientierung, bürgerschaftliches Engagement. (Stand der Veröffentlichung 2010)

Stefan Bestmann

Jahrgang 1965, Diplompädagoge, Europäisches Institut für Sozialforschung – Stefan Bestmann Berlin; freiberuflich tätig in der Sozial- und Gesundheitsforschung, Praxisberatung und Fortbildung, Gastprofessor für Theorien und Methoden Sozialer Arbeit an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin. (Stand der Veröffentlichung 2010)

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