Liane Pluto und Mike Seckinger

Die Wilde 13 – scheinbare Gründe, warum Beteiligung in der Kinder- und Jugendhilfe nicht funktionieren kann

Beschreibung

In der Diskussion darüber, welche Begründungen – jenseits einer politischen Haltung und der Umsetzung internationalen Rechts (UN-Kinderrechtskonvention) – für die Forderung nach einer ausgeprägten Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Entscheidungen möglich sind, werden immer wieder ähnliche Fragen und auch Zweifel formuliert: Wie sind die gesetzlichen und institutionellen Bedingungen und wo liegen die Grenzen von Beteiligung? Welche fachlichen Kompetenzen sind für gelingende Partizipationsprozesse notwendig? Wollen Kinder überhaupt beteiligt werden?

Anhand der Geschichte "Lukas und die Wilde 13" von Michael Ende machen die Autoren deutlich, welche Ängste bestehen, wenn es gilt, den pädagogischen Alltag konsequent für Aushandlungsprozesse zu öffnen. Sie untersuchen dreizehn gängige Ansichten gegen mehr Beteiligung und kommen zu dem Ergebnis, dass diese “wilden 13“ Argumente im Grunde so “wild“ nicht sind und bei genauerer Betrachtung nicht stichhaltig sind.

Liane Pluto und Mike Seckinger entwickeln in ihrem Beitrag überzeugende Konzepte zu drei Kernthemen der Diskussion um die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen: moralische Entwicklung, Salutogenese und Selbstbildung bei Kindern.

Autoren

Liane Pluto

Jahrgang 1973, M.A., Pädagogin; wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugendinstitut e.V. Arbeitsschwerpunkte: Strukturen und Leistungen öffentlicher und freier Jugendhilfe, Institutionenforschung, Hilfen zur Erziehung, Partizipation. (Stand der Veröffentlichung 2007)

Dr. phil. Mike Seckinger

Jahrgang 1965, Diplompsychologe, Leiter der Fachgruppe „Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe“ am Deutschen Jugendinstitut e.V., Abteilung Jugend und Jugendhilfe. Arbeitsschwerpunkte: Jugendhilfeforschung, Partizipation, Gemeindepsychologie.

(Stand der Veröffentlichung 2013)

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