Perspektiven von Beratung

SOS-Dialog 1996

ISSN: 1435-3334
               
Abonnement

Beziehen Sie die Ausgaben des Fachmagazins SOS-Dialog und die Neuerscheinungen der SPI-Schriftenreihe bequem im Abonnement.

Beschreibung

Allenthalben verwischen die Orientierungen, verändern sich die bislang gültigen Werte im Zuge der immer rasanteren gesellschaftlichen Entwicklungen und der immer vielfältiger werdenden Lebenswelten. Auf welche Angebote kommt es künftig an? Welcher Rat wird Not-wendig?

Die Suche nach Antworten geht nicht ohne Querdenken und die Möglichkeit, entsprechende Erfahrungen machen zu können. Gerade die wachsenden sozialen Notlagen erfordern eine breite Palette an Handlungsansätzen in der Beratung.

Andreas Hundsalz, Heiner Keupp, Albert Lenz, 

Hubertus Schröer, Ria-Elisa Schrottmann und andere

Herausgegeben vom Sozialpädagogischen Institut

im SOS-Kinderdorf e.V.

München 1996, Eigenverlag


Inhaltsverzeichnis

Stichworte
Andreas Hundsalz, Hubertus Schröer, Reinhard Rudeck und Elfriede Seus-Seberich
Dulsberg – von außen gesehen – ein intakter Stadtteil?
Eckart von Blomberg und Annemarie Zoch
Nöte und Notwendigkeiten nach der Wende
Karin Paschke und Margit Seidenstücker

Portrait

"Eigentlich ist Lena ganz nett!"
Elfriede Seus-Seberich

Autoren

Eckart von Blomberg

Jahrgang 1958, ist gelernter Seemann, Industriekaufmann und Diplom-Sozialpädagoge. Er war Leiter eines Jugendhauses beim SOS-Kinderdorf e.V. und leitet heute SOS-Treffpunkt und Beratung in Hamburg. (Stand der Veröffentlichung 1996)

Dr. Andreas Hundsalz

Jahrgang 1948, Dr. phil., Diplom-Psychologe, ist Leiter der Psychologischen Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Stadt Mannheim und 1. Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungsberatung Baden-Württemberg e.V. Seine Arbeitsschwerpunkte sind soziale Randgruppen, Supervision, Beratung und Fachpolitik. (Stand der Veröffentlichung 1996)

Heike Jockisch

Jahrgang 1961, Diplompsychologin, Psychologische Psychotherapeutin, Abteilungsleiterin des Familienhilfezentrums der SOS-Kinder- und Jugendhilfen Kaiserslautern. Arbeitsschwerpunkte: Kinderschutz, insbesondere Prävention und Krisenintervention, Frühe Hilfen, Arbeit an den Schnittstellen zwischen Gesundheitswesen und Jugendhilfe. (Stand der Veröffentlichung 2008)

Prof. Dr. phil. Heiner Keupp

Jahrgang 1943, Psychologe; von 1978 bis 2008 Professor für Sozial- und Gemeindepsychologie an der Universität München und Gastprofessor an den Universitäten in Innsbruck und Bozen; Vorsitzender der Kommission für den Dreizehnten Kinder- und Jugendbericht. Arbeitsschwerpunkte: soziale Netzwerke, gemeindenahe Versorgung, Gesundheitsförderung, Jugendforschung, individuelle und kollektive Identitäten in der Reflexiven Moderne, Bürgerschaftliches Engagement. (Stand der Veröffentlichung 2010)

Albert Lenz

Jahrgang 1951, Professor, Dr. phil., Diplom-Psychologe, ist Hochschullehrer an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen. Langjährige Praxiserfahrung als Leiter einer Erziehungs- und Familienberatungsstelle in einer ländlichen Region. (Stand der Veröffentlichung 1996)

Karin Paschke

Jahrgang 1961, Diplom-Psychologin, arbeitet im SOS-Familienzentrum Berlin-Hellersdorf Ihre Schwerpunkte sind Intervention bei sexuellem Mißbrauch und die therapeutische Arbeit mit Frauen. (Stand der Veröffentlichung 1996)

Reinhard Rudeck

Jahrgang 1949, Diplompsychologe, Leiter des Sozialpädagogischen Instituts (SPI) des SOS-Kinderdorf e.V. Arbeitsschwerpunkte: Ressourcenunterstützende Handlungsansätze in den Praxisfeldern und Institutionen der Jugendhilfe, Forschung im Bereich der stationären Hilfen der Erziehung, beteiligungsorientierte Entwicklungsprozesse in familialen und organisationalen Systemen, Jugendhilfeplanung, Strategieentwicklung in Non-Profit-Organisationen. (Stand der Veröffentlichung 2012)

Dr. jur. Hubertus Schröer

Jahrgang 1945, Jurist, ehemaliger Leiter des Stadtjugendamtes München; Geschäftsführer des Institutes Interkulturelle Qualitätsentwicklung München. Arbeitsschwerpunkte: Kinder- und Jugendhilfe, Organisations- und Personalentwicklung, Qualitätsentwicklung, Migration und Integration, Interkulturelle Arbeit. (Stand der Veröffentlichung 2007)

Ria-Elisa Schrottmann

Jahrgang 1958, Sozialwissenschaftlerin, leitet im Jugendamt des Kantons Zürich innerhalb der Abteilung Prävention und Sozialberatung die Zentralstelle Kleinkindberatung. Sie ist hier zuständig für die Unterstützung und Fortbildung der Mitarbeiterinnen in den elf Kontakt- und Beratungsstellen für Eltern mit kleinen Kindern. (Stand der Veröffentlichung 1996)

Dr. Margit Seidenstücker

Diplompädagogin, Leiterin des SOS-Familien- und Beratungszentrums Berlin (Stand der Veröffentlichung 2002)

Dr. phil. Elfriede Seus-Seberich

Jahrgang 1946, Diplompsychologin, Erziehungswissenschaftlerin, seit 1977 Leiterin des SOS-Beratungs- und Familienzentrums München, eines Familienhilfeverbundes mit einer Erziehungsberatungsstelle, einem Familienzentrum und Projekten für benachteiligte und Migrantenfamilien sowie Frühe Hilfen. Arbeitsschwerpunkte: Erziehungsberatung sozial benachteiligter Kinder und Familien, Kinder- und Familienarmut, Migration, Frühe Hilfen und Kinderschutz. (Stand der Veröffentlichung 2008)

Theo Wedding

Jahrgang 1948, Staatsexamen in Theologie und Physik, leitet die SOS-Beratungsstelle Schieder, nachdem er lange als Gymnasiallehrer tätig war. Zusatzausbildungen in Familien-, Ehe-, Lebensberatung und in Musiktherapie. (Stand der Veröffentlichung 1996)

Annemarie Zoch

Jahrgang 1950, Diplom-Psychologin, arbeitet seit vielen Jahren in der Einrichtung SOS-Treffpunkt und Beratung in Hamburg vor allem in den Bereichen Einzeltherapie, präventive und offene Arbeit. Zusatzausbildungen in Autogenem Training und Progressiver Relaxation. (Stand der Veröffentlichung 1996)

Seite drucken

© SOS-Kinderdorf e.V.