Jungenarbeit

SOS-Dialog 1998

ISSN: 1435-3334
               
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Beschreibung

Mit Blick auf den Doppelcharakter der gesellschaftlichen Lage von Jungen – den Gewinn, den sie einerseits aus der männlich bestimmten Hierarchie ziehen, aber auch die Not, die sie damit haben – ist es lohnenswert, da zukunftsweisend, Jungen zum Thema zu machen. Es gilt, Jungen zu fördern. Nicht in der vermeintlichen Stärke des traditionellen Männerbildes, sondern – auf dem Weg zu einer autonomen Persönlichkeit – in authentischer Stärke: der Stärke, die nicht aus der Schwäche anderer erwächst.

Anita Heiliger, Johannes Münder, Burkhard Oelemann, Martin Thurmair, Gabriele Vierzigmann und andere

Herausgegeben vom Sozialpädagogischen Institut

im SOS-Kinderdorf e.V.

München 1998, Eigenverlag


Autoren

Waltraud Harzer

Jahrgang 1953, Diplom-Psychologin, leitet seit zwölf Jahren die SOS-Entwicklungsdiagnostische Beratungsstelle Landsberg. Sie arbeitete zuvor therapeutisch mit Kindern und Jugendlichen in freier Praxis. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Entwicklungsdiagnostik und Elternberatung sowie Mediatorenarbeit. (Stand der Veröffentlichung 1998)

Dr. Anita Heiliger

Jahrgang 1942, Dr. rer. soc., Sozialwissenschaftlerin, ist wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugendinstitut in München in der Abteilung Mädchen- und Frauenforschung. Verschiedene Arbeiten zu Fragen feministischer Mädchen- und Frauenpolitik, männlicher und weiblicher Sozialisation, Gewalt gegen Mädchen und Frauen, zuletzt Projekt zum Zusammenhang zwischen sexueller Gewalt und männlicher Sozialisation. Zur Zeit Forschungsprojekt zu Täterstrategien bei sexuellem Mißbrauch. (Stand der Veröffentlichung 1998)

Sigrid Holuba

Jahrgang 1961, Erzieherin, Mutter zweier Kinder, arbeitet auf Honorarbasis für die Elterninitiative, die der SOS-Entwicklungsdiagnostischen Beratungsstelle Landsberg am Lech angegliedert ist. (Stand der Veröffentlichung 1998)

Sven Köhler

Jahrgang 1969, 1983 Übersiedlung aus der DDR, von 1994 bis Juli 1998 im SOS-Berufsausbildungszentrum Nürnberg, zuerst auf einer ABM-Stelle, dann in Ausbildung zum Fotografen. Er ist verheiratet und Vater einer Tochter. (Stand der Veröffentlichung 1998)

Andreas Meyer

Jahrgang 1947, Diplom-Sozialwirt, Familien- und Gestalttherapeut, leitet seit 10 Jahren das SOS-Beratungs- und Familienzentrum Lütjenburg. 20jährige Praxiserfahrungen im Bereich der Sozialarbeit und der psychologischen Beratung. Einen Schwerpunkt im Rahmen dieser Praxis bildet die Arbeit mit psychosozial mehrfach belasteten Familien. (Stand der Veröffentlichung 1998)

Prof. Dr. jur. Johannes Münder

Jahrgang 1944, Jurist, nach Tätigkeiten am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (Universität Bielefeld) Stationen beim Bundesministerium für Arbeit, an der Fachhochschule Wiesbaden und an der Pädagogischen Hochschule Berlin; von 1980 bis 2010 Professor an der Technischen Universität Berlin, Lehrstuhl für Sozialrecht und Zivilrecht, seit 1.4.2011 emeritiert; Vorstandsvorsitzender des SOS-Kinderdorf e.V. (Stand der Veröffentlichung 2012)

Burkhard Oelemann

Jahrgang 1960, Kaufmann, Rundfunk-, Fernseh- und Buchautor, Diplom-Pädagoge und Psychotherapeut. Seit 1989 Mitarbeiter und Vorstand bei „Männer gegen Männer-Gewalt®“, Hamburg, seit 1993 gemeinsam mit Joachim Lempert Leitung des „Institut for male“ in Hamburg. Sachverständigentätigkeit für verschiedene Bundes-, Länder- und EU-Ministerien. (Stand der Veröffentlichung 1998)

Reinhard Rudeck

Jahrgang 1949, Diplompsychologe, Leiter des Sozialpädagogischen Instituts (SPI) des SOS-Kinderdorf e.V. Arbeitsschwerpunkte: Ressourcenunterstützende Handlungsansätze in den Praxisfeldern und Institutionen der Jugendhilfe, Forschung im Bereich der stationären Hilfen der Erziehung, beteiligungsorientierte Entwicklungsprozesse in familialen und organisationalen Systemen, Jugendhilfeplanung, Strategieentwicklung in Non-Profit-Organisationen. (Stand der Veröffentlichung 2012)

Martin Thurmair

Pädagoge, Dr. phil., seit 1982 an der „Arbeitsstelle Frühförderung Bayern“ befaßt mit Fragen der Konzept- und Systementwicklung der Frühförderung, tätig in der Fortbildung und Beratung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Frühförderstellen in Bayern; Redakteur der Fachzeitschrift „Frühförderung interdisziplinär“. (Stand der Veröffentlichung 1998)

Dr. phil. Gabriele Vierzigmann

Jahrgang 1958, Diplompsychologin; wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sozialpädagogischen Institut im SOS-Kinderdorf e.V.; verantwortlich für den Aufgabenschwerpunkt Fachpublikationen; langjährig tätig in der Familienforschung und Familienberatung. (Stand der Veröffentlichung 2003)

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