Kinderarmut in Deutschland

SOS-Dialog 1999

ISSN: 1435-3334
               
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Beschreibung

Noch immer gilt es als Privatangelegenheit der Eltern, die Kosten für ihre Kinder und deren Erziehung aufzubringen – ganz gleich, wie ihre Situation aussehen mag. Die Fachkräfte der Sozialen Arbeit haben das Problem Kinderarmut immer wieder engagiert aufgegriffen. Um aber die Armut von Kindern zu bekämpfen, genügt es nicht, ihr mit den Möglichkeiten Sozialer Arbeit zu begegnen. Das Thema gehört vielmehr mit allen seinen Facetten ins Zentrum der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit.

Beate Hock, Gerda Holz, Ulrich Schneider,

Gerhard Schulte, Elfriede Seus-Seberich und andere

Herausgegeben vom Sozialpädagogischen Institut

im SOS-Kinderdorf e.V.

München 1999, Eigenverlag


Autoren

Barbara Gollwitzer

Jahrgang 1956, staatlich anerkannte Erzieherin, Diplompsychologin, Psychoanalytikerin (Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie e.V., Deutsche Gesellschaft für Analytische Psychologie e.V.); bis Juli 1999 Leiterin der vereinseigenen Berufsfachschule; Weiterentwicklung der beruflichen Qualifizierung der SOS-Kinderdorfmütter und Ausbildungskooperation mit der Fachschule der Sophienpflege; bis Juli 2002 Fachreferentin in der Abteilung Aus- und Fortbildung im SOS-Kinderdorf e.V. mit Schwerpunkt Aus- und Weiterbildung. Langjährige Erfahrung im ambulanten und stationären Jugendhilfebereich; Lehrtätigkeit. (Stand der Veröffentlichung 2002)

Beate Hock

Jahrgang 1965, Krankenschwester, Diplom-Soziologin, ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin im AWOISS-Projekt am Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik in Frankfurt am Main. Arbeitsschwerpunkte: Betriebssoziologie, Sozialpolitik, Armutsforschung. (Stand der Veröffentlichung 1999)

Gerda Holz

Jahrgang 1957, Sozialarbeiterin grad., Diplom-Politikwissenschaftlerin, ist Leiterin des Fachbereichs „Wissenschaftliche Begleitforschung, Evaluation“ am Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik in Frankfurt am Main. Arbeitsschwerpunkte Sozialgerontologie, Sozialplanung, Alten- und Sozialpolitik, Verbändeforschung, Armutsforschung. (Stand der Veröffentlichung 1999)

Monika Jaeckel

Jg. 1949; Diplomsoziologin; arbeitet seit 1976 in der Abteilung Familienpolitik am Deutschen Jugendinstitut (DJI) zu frauen- und familienpolitischen Themenstellungen. Mitarbeit bei Forschungsprojekten zu Elternarbeit, Erziehungsurlaub, flexiblen Arbeitszeitmodellen, Computerheimarbeit, Close to Home Services. Internationale Vergleichsstudie zur Familienpolitik. Mitbegründerin des Modells Mütterzentren; Vertreterin für Deutschland (1986–1996) im Netzwerk der Europäischen Union zur Kinderbetreuung und andere Maßnahmen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Koordinatorin der Huairou Commission Best Practices Task Force. (Stand der Veröffentlichung 2000)

Thomas Lüttge

Jahrgang 1941, freier Fotograf für Industrie, große Organisationen und Zeitschriften. Arbeit an eigenen Themen. Seit den 70er Jahren Einzelausstellungen und Lehrveranstaltungen an Hochschulen in Europa, Asien und den USA in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut. Lehrtätigkeit an der Fachakademie für Fotodesign in München. (Stand der Veröffentlichung 1999)

Beate Pyde

Jahrgang 1958, Diplom-Sozialwissenschaftlerin, ist seit 1991 Sozialberaterin bei der Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg e.V. Ehrenamtliches Engagement und Vorstandstätigkeit im Verein Donna 45 – Bildung und Werkstätten von erwerbslosen Frauen e.V. Arbeitsschwerpunkte: Lebenssituation von Sozialhilfebezieherinnen und ihren Kindern, Kinderarmut. (Stand der Veröffentlichung 1999)

Reinhard Rudeck

Jahrgang 1949, Diplompsychologe, Leiter des Sozialpädagogischen Instituts (SPI) des SOS-Kinderdorf e.V. Arbeitsschwerpunkte: Ressourcenunterstützende Handlungsansätze in den Praxisfeldern und Institutionen der Jugendhilfe, Forschung im Bereich der stationären Hilfen der Erziehung, beteiligungsorientierte Entwicklungsprozesse in familialen und organisationalen Systemen, Jugendhilfeplanung, Strategieentwicklung in Non-Profit-Organisationen. (Stand der Veröffentlichung 2012)

Bernd A. Ruoff

Jahrgang 1947, Dr. rer. soc., Diplompsychologe, Schulleiter der Fachschule für Sozialpädagogik, Fachrichtung Jugend- und Heimerziehung an der Sophienpflege, Evangelische Einrichtungen für Jugendhilfe e.V. in Tübingen. Konzeptionelle Entwicklung der Teilzeitausbildung und Umsetzung an der Fachschule der Sophienpflege. Langjährige Erfahrung in den Bereichen Fort- und Weiterbildung, Organisationsentwicklung und Supervision. (Stand der Veröffentlichung 2002)

Dr. Martin Schmidt

Jahrgang 1949, Dr. phil., Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Systemischer Supervisor und Lehrtherapeut, Akademischer Oberrat am Institut für Psychologie der Universität München. Leiter der Forschungs- und Beratungsstelle für Familientherapie. Lehre, Ausbildung, Forschung in Familienpsychologie und Systemischer Therapie. (Stand der Veröffentlichung 1999)

Dr. Ulrich Schneider

Jahrgang 1958, Dr. phil., Diplom-Pädagoge. Studium der Erziehungswissenschaft in Bonn und Münster. Seit 1988 Mitarbeiter, seit 1999 Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes – Gesamtverband in Frankfurt am Main. Zahlreiche Fachveröffentlichungen zu Fragen der Sozialpolitik und Wohlfahrtspflege. (Stand der Veröffentlichung 1999)

Gerhard Schulte

Jahrgang 1963, Diplom-Pädagoge. Studium der Erziehungswissenschaft in Münster. 1990 bis 1995 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialpädagogik, Weiterbildung und Empirische Pädagogik der Universität Münster, seit 1995 Assistent beim Vorsitzenden des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes – Gesamtverband. (Stand der Veröffentlichung 1999)

Dr. phil. Elfriede Seus-Seberich

Jahrgang 1946, Diplompsychologin, Erziehungswissenschaftlerin, seit 1977 Leiterin des SOS-Beratungs- und Familienzentrums München, eines Familienhilfeverbundes mit einer Erziehungsberatungsstelle, einem Familienzentrum und Projekten für benachteiligte und Migrantenfamilien sowie Frühe Hilfen. Arbeitsschwerpunkte: Erziehungsberatung sozial benachteiligter Kinder und Familien, Kinder- und Familienarmut, Migration, Frühe Hilfen und Kinderschutz. (Stand der Veröffentlichung 2008)

Christel Sperlich

Jahrgang 1952, Journalistin mit dem Schwerpunkt Soziales, Kinder, Jugend und Familienpolitik; vorrangig für das Fernsehen tätig. (Stand der Veröffentlichung 2002)

Paul Storz

Jahrgang 1952, Diplom-Sozialpädagoge und Supervisor, Berufserfahrung in den Bereichen Heimerziehung und Jugendarbeit. Seit acht Jahren Leiter der SOS-Jugendhilfen Nürnberg, einer Verbundeinrichtung im Bereich erzieherischer Hilfen, darunter eine Wohngruppe mit Schwerpunkt interkulturelle Arbeit. (Stand der Veröffentlichung 1999)

Bärbel Stuke

Jahrgang 1956, Diplom-Pädagogin, ist seit 1989 pädagogische Mitarbeiterin im Verein für Kinder e.V. und in der Landesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen Niedersachsen/Bremen. Aktives Mitglied im Verein Donna 45 – Bildung und Werkstätten von erwerbslosen Frauen e.V. Langjährig befaßt mit dem Thema Kinderarmut. (Stand der Veröffentlichung 1999)

Kathrin Taube

Jahrgang 1964, Diplomsozialpädagogin (FH); arbeitet seit sechs Jahren im Allgemeinen Sozialdienst der Stadt München. Vormals tätig in der offenen Arbeit mit Kindern und im Heimbereich mit Menschen mit geistiger Behinderung. Arbeitsschwerpunkte: Familienarbeit und Armut in Familien. (Stand der Veröffentlichung 2002)

Dr. phil. Gabriele Vierzigmann

Jahrgang 1958, Diplompsychologin; wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sozialpädagogischen Institut im SOS-Kinderdorf e.V.; verantwortlich für den Aufgabenschwerpunkt Fachpublikationen; langjährig tätig in der Familienforschung und Familienberatung. (Stand der Veröffentlichung 2003)

Hannelore Weskamp

Jahrgang 1949, Diplompädagogin, Soziotherapeutin (Fritz-Pearls-Institut), bis Mitte 2001 Mitarbeiterin im SOS-Mütterzentrum Salzgitter und Projektleiterin der dortigen Jugendwerkstatt; freiberufliche Bildungs- und Beratungsarbeit, Supervisionstätigkeit. (Stand der Veröffentlichung 2003)

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