Selbstbestimmt leben! Aber wie?

SOS-Dialog 2002

ISSN: 1435-3334
               
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Beschreibung

"Teilhabe statt Fürsorge": Dieses neue Verständnis in der Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderungen setzt sich in der Behindertenhilfe immer mehr durch. Nicht die Anbieter der Hilfen, sondern die Personen, die zwar Unterstützung, aber nicht Bevormundung benötigen, stehen im Vordergrund. Die Betroffenen wollen maßgeschneiderte Formen der Unterstützung, bei deren Zustandekommen sie mitsprechen und die entscheidende Stimme haben.

Ulrich Hähner, Wolfgang Hinte, Georg Theunissen, Wolfgang Tischner, Monika Weber und andere

Herausgegeben vom Sozialpädagogischen Institut

im SOS-Kinderdorf e.V.

München 2002, Eigenverlag


Autoren

Andreas Bohnenstengel

Jahrgang 1970, freier Fotograf in München, arbeitet für Die Zeit, Spiegel, Stern, Süddeutsche Zeitung sowie für gesellschaftliche Institutionen. 1995 „Medienpreis für Sozialfotografie“ der Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege, 1997 erster Preis bei der Ausstellung „Jung und Alt“, 2002 Ausstellung ALTerleben im Martin-Gropius-Bau, Berlin. (Stand der Veröffentlichung 2002)

Uta Güsewell

Jahrgang 1972, Diplomsozialarbeiterin, einjährige Planung und Umsetzung der Kinderstadt Lollytown in Kooperation mit einer Freiburger Gesamtschule, zweijährige pädagogische Mitarbeit in einer Wohngruppe für männliche Jugendliche und junge Erwachsene, seit Mai 2001 Mitarbeiterin des SOS-Kinderdorfes Schwarzwald in Sulzburg als Jugendreferentin in Staufen. (Stand der Veröffentlichung 2002)

Ulrich Hähner

Jahrgang 1947, Diplompsychologe, systemischer Familientherapeut. Tätigkeit in Einrichtungen der Jugendhilfe und Behindertenhilfe, jetzt in einer Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Enzkreises in Pforzheim, freiberufliche Tätigkeit als Supervisor und Seminarleiter. (Stand der Veröffentlichung 2002)

Prof. Dr. Wolfgang Hinte

Jahrgang 1952, Diplompädagoge. Geschäftsführender Leiter des Instituts für Stadtteilbezogene Soziale Arbeit und Beratung (ISSAB) der Universität Essen; langjährige Beratungs- und Seminarpraxis sowie Organisationsentwicklung und Personalqualifizierung im sozialen und pädagogischen Bereich bei öffentlichen und freien Trägern; zahlreiche Veröffentlichungen zu Verwaltungsreform, Sozialraumbezug in der kommunalen Sozialpolitik sowie Lern- und Qualifizierungsprozessen in Aus- und Fortbildung. Das ISSAB fungiert als Träger in einer engen Kooperation mit der Stadt Essen für Stadtteil- und Gemeinwesenarbeitsprojekte, berät Kommunen bei Organisationsentwicklungsprozessen im Rahmen lebensweltbezogener Dienste und qualifiziert Professionelle bei kommunalen und freien Trägern für personenbezogene Tätigkeiten in der Jugendhilfe. (Stand der Veröffentlichung 2002)

Petra Loderer

Jahrgang 1967, Diplomsozialpädagogin (FH), Paar- und Familientherapeutin; arbeitet seit fünf Jahren im Stadtjugendamt München, zunächst im Pflegekinderbereich, seit 1999 schwerpunktmäßig in der Planung und Durchführung von Gruppenangeboten für Eltern, deren Kinder in Heimen, Wohngruppen oder ähnlichen Einrichtungen leben. (Stand der Veröffentlichung 2002)

Thomas Rau

Jahrgang 1955, Pädagoge M. A. und Mediator, seit 1985 Mitarbeiter im SOS-Kinderdorf Saar. Zehn Jahre unterstützte und begleitete er als Pädagogischer Mitarbeiter Kinderdorffamilien; von 1996 bis 2000 hat er zusammen mit drei Kolleginnen die Arbeit im Gemeinwesentreffpunkt in der Merziger Schalthaussiedlung aufgebaut, war anschließend für ein Jahr Leiter des Bereiches „Gemeinwesen und Familienhilfe“ und ist seit April 2001 Gesamtleiter des SOS-Kinderdorfes Saar. (Stand der Veröffentlichung 2002)

Hans-Günter Schäfer

Jahrgang 1948, Diplomsozialpädagoge, Leiter des SOS-Kinderdorfes Schwarzwald in Sulzburg, mehrere Zusatzausbildungen im psychotherapeutischen Bereich (beispielsweise in Systemischer Familientherapie und Gesprächspsychotherapie). (Stand der Veröffentlichung 2002)

Manfred Schmidt

Jahrgang 1958, Abitur, Gärtnerlehre, fünf Jahre Hausvater in der SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth, seit 1986 Leiter von SOS-Hof Bockum. (Stand der Veröffentlichung 2002)

Kathrin Taube

Jahrgang 1964, Diplomsozialpädagogin (FH); arbeitet seit sechs Jahren im Allgemeinen Sozialdienst der Stadt München. Vormals tätig in der offenen Arbeit mit Kindern und im Heimbereich mit Menschen mit geistiger Behinderung. Arbeitsschwerpunkte: Familienarbeit und Armut in Familien. (Stand der Veröffentlichung 2002)

Prof. Dr. Georg Theunissen

Jahrgang 1951, Prof. Dr., Diplompädagoge, Studium der Erziehungswissenschaften, Heil- und Sonderpädagogik in Köln. Ordinarius für Geistigbehindertenpädagogik am Institut für Rehabilitationspädagogik des Fachbereiches Erziehungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. (Stand der Veröffentlichung 2002)

Dr. Wolfgang Tischner

Jahrgang 1951, Dr. paed., Diplompädagoge, Professor im Fachbereich Sozialwesen der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg, daneben freiberuflich tätig als Supervisor und Organisationsberater. Arbeitsschwerpunkte: Pädagogik in der Sozialen Arbeit, Hilfen zur Erziehung, insbesondere Heimerziehung. (Stand der Veröffentlichung 2002)

Dr. phil. Gabriele Vierzigmann

Jahrgang 1958, Diplompsychologin; wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sozialpädagogischen Institut im SOS-Kinderdorf e.V.; verantwortlich für den Aufgabenschwerpunkt Fachpublikationen; langjährig tätig in der Familienforschung und Familienberatung. (Stand der Veröffentlichung 2003)

Dr. Monika Weber

Jahrgang 1963, Dr. phil., Projektleiterin der Koordinationsstelle „Frauen und Gesundheit“ im Internationalen Zentrum für Frauengesundheit gGmbH, Bad Salzuflen; verantwortliche Redakteurin der Fachzeitschrift „Betrifft Mädchen“. Arbeitsschwerpunkte: Mädchen in der Jugendhilfe, Frauen und Gesundheit, Gewalt gegen Frauen und Mädchen. (Stand der Veröffentlichung 2002)

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