Mütter stärken

SOS-Dialog 2003

ISSN: 1435-3334
               
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Beschreibung

Gleiche Lebenschancen für Frauen und Männer – das mag für eine zunehmende Anzahl von Frauen in unserem Kulturkreis gelten, aber längst nicht für alle. Und für sozial benachteiligte Mütter schon gar nicht. Im Forum von SOS-Dialog 2003 werden die Lebensbedingungen von Frauen und Müttern analysiert. Es werden Strategien vorgestellt, wie vor allem diejenigen, die Armut, Ausgrenzung und Gewalt erfahren, nachhaltig gestützt werden können. Hierzu zählen die Angebote der Familienselbsthilfe, die Frauen aktivieren, in eine Gemeinschaft einbinden, sie stärken und entlasten.

Ulrich Bürger, Heide Funk, Annemarie Gerzer-Sass, Sabine Kriechhammer-Yagmur und andere

Herausgegeben vom Sozialpädagogischen Institut

im SOS-Kinderdorf e.V.

München 2003, Eigenverlag


Autoren

Ulrich Bürger

Jahrgang 1954, Diplompädagoge; wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg/Landesjugendamt Stuttgart. Arbeitsschwerpunkte: Entwicklungsfragen, Planung und Evaluationsforschung in der Jugendhilfe, insbesondere Hilfen zur Erziehung. (Stand der Veröffentlichung 2007)

Gabriele Friedrich

Jahrgang 1965, Erzieherin; seit 1991 an der Gründung und dem Aufbau des SOS-Mütterzentrums in Zwickau beteiligt, seit 1994 Leiterin des Mütterzentrums. In dieser Arbeit ist es ihr ein besonderes Anliegen, Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Frauen zu schaffen. (Stand der Veröffentlichung 2003)

Heide Funk

Jahrgang 1945, Dr. soc., Hochschullehrerin an der Fachhochschule Mittweida/Rosswein für die Bereiche Sozialisation und Praxisreflexion. Zuvor Wissenschaftliche Referentin beim Deutschen Jugendinstitut für Jugendforschung und Jugendhilfeplanung; Entwicklung und Begleitung verschiedener Projekte zu Themen wie Jugendforschung, Mädchen- und Jungenarbeit, sexuelle Gewalt, feministische Sozialarbeit. (Stand der Veröffentlichung 2003)

Annemarie Gerzer-Sass

Jahrgang 1948, Historikerin und Sozialwissenschaftlerin; seit zwanzig Jahren wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugendinstitut, stellvertretende Leitung der familienpolitischen Abteilung; Geschäftsführung zum sechsten und siebten Familienbericht der Bundesregierung. Forschungsschwerpunkte: Vereinbarkeit von Beruf und Familie, insbesondere Forschung zu Arbeitszeitmodellen; Familienselbsthilfeprojekte mit Evaluation; Beiträge zur Geschlechterdemokratie, zum Beispiel „Familienkompetenzen in der Arbeitswelt nutzbar machen“. (Stand der Veröffentlichung 2003)

Sabine Kriechhammer-Yagmur

Jahrgang 1957, Diplompädagogin mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung; langjährig in der Erwachsenenbildung als Referentin und Autorin tätig; von 1989 bis 1997 Bundesgeschäftsführerin des Verbandes binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.; seit 1998 tätig im Paritätischen Wohlfahrtsverband, dort Leitung des transnationalen EU-Projektes „Die Rolle der Migrantin im Integrationsprozess“ und Leitung des aus Mitteln der Stiftung Jugendmarke geförderten Projektes „Interkulturelle Öffnung der Kinder- und Jugendhilfe“; seit Januar 2003 Bildungsreferentin für interkulturelle Fragen im Paritätischen Bildungswerk und kommissarische Leiterin der Zentralen Koordinierungsstelle für Ausländerarbeit. (Stand der Veröffentlichung 2003)

Karlheinz Thimm

Jahrgang 1954, Dr. phil., Lehrer und Diplompädagoge; seit 1998 Leiter der Landeskooperationsstelle Schule-Jugendhilfe in Potsdam. Arbeitsschwerpunkte: Fortbildung, Beratung, Erstellen von Arbeitshilfen, Vernetzung. (Stand der Veröffentlichung 2003)

Claudia Thoelen

Jahrgang 1958, freie Fotografin in Hamburg; Studium Kommunikationsdesign an der Universität Essen, Schwerpunkt Fotografie. 1989 erster Preis beim Emma Fotografinnenpreis für die Arbeit „Kindermütter“, 1999 erster Preis Printmedien für die kritische Sozialreportage „Obdachlose Frauen in Mecklenburg-Vorpommern“; Auftragsarbeiten für stern, Spiegel und Merian. (Stand der Veröffentlichung 2003)

Dr. phil. Gabriele Vierzigmann

Jahrgang 1958, Diplompsychologin; wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sozialpädagogischen Institut im SOS-Kinderdorf e.V.; verantwortlich für den Aufgabenschwerpunkt Fachpublikationen; langjährig tätig in der Familienforschung und Familienberatung. (Stand der Veröffentlichung 2003)

Hannelore Weskamp

Jahrgang 1949, Diplompädagogin, Soziotherapeutin (Fritz-Pearls-Institut), bis Mitte 2001 Mitarbeiterin im SOS-Mütterzentrum Salzgitter und Projektleiterin der dortigen Jugendwerkstatt; freiberufliche Bildungs- und Beratungsarbeit, Supervisionstätigkeit. (Stand der Veröffentlichung 2003)

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