Jugendliche zwischen Aufbruch und Anpassung

SOS-Dialog 2007

ISSN: 1435-3334
               
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Beschreibung

Mit dem anhaltenden Umbau sozialstaatlicher Systeme haben sich die gesellschaftlichen Erwartungen an Kinder und Jugendliche verschärft. Heranwachsende müssen heute früher und schneller, flexibler und effektiver die typischen Entwicklungsaufgaben erledigen.

Während die meisten mit verkürzten Ausbildungszeiten, höheren Lernanforderungen und Bildungserwartungen zurechtkommen, scheitern andere an der neuen Zeitsparpolitik und den Herausforderungen einer strukturell verdichteten Lebensphase Jugend. Sie sehen sich dem Risiko ausgesetzt, gesellschaftlich abgehängt und auch noch dafür verantwortlich gemacht zu werden.

Mit den Verläufen, Entwicklungsaufgaben und Themen einer strukturell verdichteten Jugendphase und der Frage, welche Rolle die Kinder- und Jugendhilfe dabei spielt, beschäftigt sich das Forum im SOS-Dialog 2007.

Christian Lüders, Gerhard Fieseler, Werner Freigang, Martina Kriener, Mike Seckinger und andere

Herausgegeben vom Sozialpädagogischen Institut

im SOS-Kinderdorf e.V.

München 2007, Eigenverlag


Autoren

Manfred Busch

Jahrgang 1952, Jurist und Psychologe, Fachberater in der Kinder- und Jugendhilfe. (Stand der Veröffentlichung 2007)

Sandra Fendrich

Jahrgang 1974, Diplompädagogin; wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik im Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut e.V./Universität Dortmund. Arbeitsschwerpunkte: Adoption, Hilfen zur Erziehung außerhalb des Elternhauses, Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf die Kinder- und Jugendhilfe. (Stand der Veröffentlichung 2007)

Prof. Dr. jur. Gerhard Fieseler

Jahrgang 1937, Jurist, emeritierter Hochschullehrer für Recht und Verwaltung, lehrt an der Universität Kassel und ist in der Fort- und Weiterbildung tätig. (Stand der Veröffentlichung 2007)

Prof. Dr. rer. soc. Werner Freigang

Jahrgang 1954, seit 1992 Hochschullehrer für Pädagogik, Sozialpädagogik, Erziehungs- und Familien hilfen an der Hochschule Neubrandenburg, zuvor Leitender Mitarbeiter einer großen Jugendhilfeeinrichtung in Westfalen. (Stand der Veröffentlichung 2007)

Sabine Höroldt

Jahrgang 1982, freie Fotografin. Ausstellungen in Hamburg und München. Mit ihrem Buchprojekt „Burundi – Ruanda – Kongo“, der Kulturreportage auf den Philippinen und dem Fotoessay „Nachtgeschichten“ möchte sie Brücken zu anderen Welten schlagen. (Stand der Veröffentlichung 2007)

Martina Kriener

Jahrgang 1960, Diplompädagogin, tätig im Referat Erzieherische Hilfen des Landesjugendamtes Westfalen-Lippe, zuvor wissenschaftliche Begleitung verschiedener Projekte zu Partizipation in der Erziehungshilfe, Aktive im Verein Kinder haben Rechte e.V., Mitautorin des „Rechteratgebers für Kinder und Jugendliche“ sowie des „Kinderrechtepositionspapieres“ der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen. (Stand der Veröffentlichung 2007)

Ernst-Uwe Küster

Jahrgang 1967, Diplompädagoge, Diplomsozialpädagoge und -sozialarbeiter, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sozialpädagogischen Institut im SOS-Kinderdorf e.V.; verantwortlich für den Aufgabenschwerpunkt Fachpublikationen; langjährig tätig in der Qualitativen Sozialforschung und der Jugend- und Erwachsenenbildung. (Stand der Veröffentlichung 2007)

Dr. phil. Christian Lüders

Jahrgang 1953, Leiter der Abteilung Jugend und Jugendhilfe am Deutschen Jugendinstitut e.V. (DJI) in München. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Kinder- und Jugendhilfe, Sozialpädagogik, Jugendforschung, Evaluation, Wissensgesellschaft, Wissenschaftsforschung. (Stand der Veröffentlichung 2008)

Florian Peljak

Jahrgang 1980, freier Fotograf, derzeit Aufbaustudium für Fotojournalismus. Ausstellungen in Bangladesch, Köln und Agatharied: „Slums Südafrika und Bangladesch“ und „Suche nach den Toten – Suche nach Frieden. Zehn Jahre nach dem Krieg in Bosnien.“ (Stand der Veröffentlichung 2007)

Dr. phil. Jens Pothmann

Jahrgang 1971, Diplompädagoge; wissenschaftlicher Mitarbeiter der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik im Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut e.V./Technische Universität Dortmund. Arbeitsschwerpunkte: Kinder- und Jugendhilfe und ihre Arbeitsfelder; Jugendamt und Soziale Dienste; Berichtswesen und Sozialberichterstattung; Kennzahlen und Indikatoren. (Stand der Veröffentlichung 2012)

Antje Schneider

Jahrgang 1982, Diplomsozialpädagogin (FH) und Multiplikatorentrainerin; seit 2004 bei der Treberhilfe Dresden e.V. tätig. Arbeitsschwerpunkte: Streetwork und ambulante erzieherische Hilfen sowie motivierende Kurzinterventionen bei konsumierenden Jugendlichen. (Stand der Veröffentlichung 2007)

Dr. phil. Mike Seckinger

Jahrgang 1965, Diplompsychologe, Leiter der Fachgruppe „Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe“ am Deutschen Jugendinstitut e.V., Abteilung Jugend und Jugendhilfe. Arbeitsschwerpunkte: Jugendhilfeforschung, Partizipation, Gemeindepsychologie.

(Stand der Veröffentlichung 2013)

Dr. phil. Elfriede Seus-Seberich

Jahrgang 1946, Diplompsychologin, Erziehungswissenschaftlerin, seit 1977 Leiterin des SOS-Beratungs- und Familienzentrums München, eines Familienhilfeverbundes mit einer Erziehungsberatungsstelle, einem Familienzentrum und Projekten für benachteiligte und Migrantenfamilien sowie Frühe Hilfen. Arbeitsschwerpunkte: Erziehungsberatung sozial benachteiligter Kinder und Familien, Kinder- und Familienarmut, Migration, Frühe Hilfen und Kinderschutz. (Stand der Veröffentlichung 2008)

Dr. phil. Kristin Teuber

Diplompsychologin; seit 2015 Leiterin des Sozialpädagogischen Instituts (SPI) des SOS-Kinderdorf e.V., langjährige wissenschaftliche Mitarbeiterin im SPI in den Bereichen Praxisforschung und Fachöffentlichkeitsarbeit. Arbeitsschwerpunkte: Ressourcenunterstützende Handlungsansätze in der Jugendhilfe, Forschung im Bereich der stationären Hilfen zur Erziehung, Entwicklungsprozesse im Jugend- und frühen Erwachsenenalter, Leaving Care, familiale Betreuungsformen. (Stand der Veröffentlichung 2017)

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