Geschwister

SOS-Dialog 2012

ISSN: 1435-3334
               
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Beschreibung

Geschwister spielen eine wichtige Rolle bei der Sozialisation und tragen im täglichen Miteinander zur Identitätsfindung bei. Zugleich sind Geschwisterbeziehungen komplex und ihrem Wesen nach ambivalent. Insbesondere in Krisensituationen können sich Geschwister gegenseitig Halt und Unterstützung geben, sie können sich aber auch in ihrer Entwicklung hemmen.

Das Fachmagazin "SOS-Dialog 2012" beleuchtet das Thema Geschwister in der stationären Erziehungshilfe unter anderem aus der Perspektive von Einrichtungen, aus Kindersicht und in Bezug auf diagnostische Verfahren zur Einschätzung einer getrennten oder gemeinsamen Unterbringung. Weitere Beiträge legen den Fokus auf die Rechtslage, die Praxis der Jugendämter und den Forschungsstand zum Thema.

Gabriele Bindel-Kögel, Michaela Hinterwälder, Michael Karle, Martin Kühn, Johannes Münder und andere
Herausgegeben vom Sozialpädagogischen Institut

im SOS-Kinderdorf e.V.

München 2012, Eigenverlag


Autoren

Dr. phil. Gabriele Bindel-Kögel

Jahrgang 1954, Diplompädagogin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft und historisch-politische Bildung der Technischen Universität Berlin, Fachgebiet Sozialrecht und Zivilrecht. Forschungsschwerpunkte: Praxis des Kinder- und Jugendhilferechts, des Kindschaftsrechts und Jugendstrafrechts; Kinder- und Jugendkriminalität; Schriftleitung der Zeitschrift "Unsere Jugend".
(Stand der Veröffentlichung 2011)

Anja Doehring

Jahrgang 1962, freie Fotografin, Abschluss an der Bayerischen Staatslehranstalt für Fotografie. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Reisefotografie und das Fotografieren von Menschen; so entstanden Serien über Kinder in Marokko oder Klinikclowns. (Stand der Veröffentlichung 2012)

Michaela Hinterwälder

Jahrgang 1969, Diplompädagogin, Erzieherin, von 2007 bis 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Pädagogik, Arbeitsbereich Sozialpädagogik, an der Universität Koblenz-Landau; seit November 2011 Referentin in der Abteilung Kindertageseinrichtungen beim Caritasverband für die Diözese Trier e.V. Arbeitsschwerpunkte: Kinder- und Jugendhilfe, Kinderschutz, Geschwisterforschung, Sozialpädagogische Diagnostik und Fallverstehen. (Stand der Veröffentlichung 2013)

Dr. med. Michael Karle

Jahrgang 1952, Arzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin sowie für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Fachpsychologe für Rechtspsychologie; tätig als Oberarzt in der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter des Universitätsklinikums Tübingen. (Stand der Veröffentlichung 2012)

Martin Kühn

Jahrgang 1964, Diplom-Behindertenpädagoge, Zusatzausbildung in Systemischer Beratung und Therapie. Seit 1995 im SOS-Kinderdorf Worpswede tätig, zunächst als Pädagogischer Mitarbeiter, jetzt als Abteilungsleiter „Differenzierte Jugendhilfen“. Langjährige Tätigkeit in schulbegleitenden Maßnahmen, sonderpädagogischen Arbeitsbereichen sowie stationären Hilfen zur Erziehung. (Stand der Veröffentlichung 2000)

Prof. Dr. jur. Johannes Münder

Jahrgang 1944, Jurist, nach Tätigkeiten am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (Universität Bielefeld) Stationen beim Bundesministerium für Arbeit, an der Fachhochschule Wiesbaden und an der Pädagogischen Hochschule Berlin; von 1980 bis 2010 Professor an der Technischen Universität Berlin, Lehrstuhl für Sozialrecht und Zivilrecht, seit 1.4.2011 emeritiert; Vorstandsvorsitzender des SOS-Kinderdorf e.V. (Stand der Veröffentlichung 2012)

Susanne Paulsen

Jahrgang 1962, Freie Autorin, arbeitet für GEO und GEO Wissen. Themenschwerpunkte sind Menschen, Naturwissenschaft und Psychologie. Deutscher Jugendliteraturpreis 2001 und Brandenburgischer Literaturpreis Umwelt 2001. Letzte Buchveröffentlichung: „Die nächste GENeration – Science und Fiction“ (2009). (Stand der Veröffentlichung 2012)

Dr. phil. Jens Pothmann

Jahrgang 1971, Diplompädagoge; wissenschaftlicher Mitarbeiter der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik im Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut e.V./Technische Universität Dortmund. Arbeitsschwerpunkte: Kinder- und Jugendhilfe und ihre Arbeitsfelder; Jugendamt und Soziale Dienste; Berichtswesen und Sozialberichterstattung; Kennzahlen und Indikatoren. (Stand der Veröffentlichung 2012)

Daniela Reimer

Jahrgang 1981, Diplompädagogin, Diplomsozialarbeiterin; derzeit Lehrkraft für besondere Aufgaben und seit 2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsschwerpunkt „Aufwachsen in Pflegefamilien“ der Universität Siegen, Department Erziehungswissenschaft und Psychologie. Arbeitsschwerpunkte: erziehungswissenschaftliche Biografieforschung und Aufwachsen unter schwierigen Bedingungen. (Stand der Veröffentlichung 2012)

Reinhard Rudeck

Jahrgang 1949, Diplompsychologe, Leiter des Sozialpädagogischen Instituts (SPI) des SOS-Kinderdorf e.V. Arbeitsschwerpunkte: Ressourcenunterstützende Handlungsansätze in den Praxisfeldern und Institutionen der Jugendhilfe, Forschung im Bereich der stationären Hilfen der Erziehung, beteiligungsorientierte Entwicklungsprozesse in familialen und organisationalen Systemen, Jugendhilfeplanung, Strategieentwicklung in Non-Profit-Organisationen. (Stand der Veröffentlichung 2012)

Prof. Dr. phil. Christian Schrapper

Jahrgang 1952, Sozialarbeiter (grad.), Diplompädagoge, seit 1998 Professor für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik an der Universität Koblenz-Landau in Koblenz. Arbeitsschwerpunkte: Geschichte, Theorie und Methoden Sozialer Arbeit, insbesondere der Kinder- und Jugendhilfe. (Stand der Veröffentlichung 2013)

Eckhard Thiel

Jahrgang 1959, Diplompädagoge, Studium der Erziehungswissenschaften und Philosophie an der Universität Trier, Individualpsychologischer Berater (Deutsche Gesellschaft für Individualpsychologie) und Diplom-Musiktherapeut. Seit 1986 pädagogischer Mitarbeiter im SOS-Kinderdorf Worpswede und seit 2001 Bereichsleiter für den Bereich „Kinderdorffamilien“. (Stand der Veröffentlichung 2012)

Dr. phil. Carolin Thönnissen

Jahrgang 1981, Erziehungswissenschaftlerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin im von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt Beziehungs- und Familienpanel (pairfam) an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik der Ludwig-Maximilians-Universität München. Forschungsschwerpunkte: Jugendalter und junges Erwachsenenalter, Beziehung zur Herkunftsfamilie, Eltern-Kind-Beziehungen, Erziehung. (Stand der Veröffentlichung 2016)

Prof. Dr. phil. Sabine Walper

Jahrgang 1956, Diplompsychologin, Forschungsdirektorin am Deutschen Jugendinstitut (DJI) und Professorin für Jugend- und Familienforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Arbeitsschwerpunkte: Familien- und Jugendforschung, vor allem Forschung zu Auswirkungen von Scheidung und neuen Partnerschaften auf Kinder, zu Einflüssen von Armut auf das Familienleben und Entwicklungschancen von Kindern; Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates für Familienfragen des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend sowie Mitherausgeberin der Zeitschriften „Psychologie in Erziehung und Unterricht“ sowie „Soziologie der Erziehung und Sozialisation“. (Stand der Veröffentlichung 2012)

Born in 1956, graduate psychologist, professor for youth research at the Ludwig-Maximilians-University, Munich, Institute for Pedagogics, Educational and Socialisation Research. Fields of work: family and youth research, particularly research on the development of family relations, on effects of divorce and new parental partnerships on children, on impacts of poverty on family life, and development opportunities of children. Member of the German Scientific Council for Family Affairs of the Federal Ministry for Family Affairs, Senior Citizens, Women and Youth, as well as co-publisher of the review “Psychologie in Erziehung und Unterricht”.
(as published in 2010)

Prof. Dr. phil. Klaus Wolf

Jahrgang 1954, Diplomsozialpädagoge, Professor für Sozialpädagogik an der Universität Siegen, Department Erziehungswissenschaft und Psychologie in der Fakultät Bildung, Architektur, Künste; zuvor Leiter einer Jugendhilfeeinrichtung in Hamburg, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fachhochschule Neubrandenburg und Professor für Sozialpädagogik an der Fachhochschule Köln. Arbeitsschwerpunkte: Forschung zum Aufwachsen unter ungünstigen Bedingungen, insbesondere in hoch belasteten Familien, in Heimen und Pflegefamilien; Biografien und sozialpädagogische Interventionen; Mitherausgeber der Zeitschrift für Sozialpädagogik. (Stand der Veröffentlichung 2012)

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