Erziehen lernen

Praxisband 3 der SPI-Schriftenreihe

ISSN: 1435-3016
               
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Beschreibung

Authentizität und Beziehungsfähigkeit sind zusammen mit ausgeprägten kommunikativen und reflexiven Fähigkeiten unabdingbare Voraussetzungen für pädagogisch qualifiziertes Handeln im Kontext der Heimerziehung. Solche Fähigkeiten sind das Ergebnis vielschichtiger Prozesse der Auseinandersetzung mit sich selbst, den eigenen Handlungsmustern, Einstellungen und dem jeweiligen sozialen Umfeld.

Diese Prozesse der Auseinandersetzung werden in der "Teilzeitausbildung für Jugend- und Heimerzieherin und -erzieher" besonders gefördert. Die Autorinnen und Autoren des Praxisbandes "Erziehen lernen" kennen die Theorie und Praxis dieser Ausbildung genau und berichten über Konzeption und Aufbau ebenso wie über die Erfahrungen, die sie selbst mit dieser Ausbildung gemacht haben.

Angesprochen werden mit diesem Band sowohl Fachkräfte aus Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe als auch solche, die in sozialpädagogischen Ausbildungseinrichtungen tätig sind; aber auch alle, die eine Ausbildung zur Jugend- und Heimerzieherin beziehungsweise zum Jugend- und Heimerzieher in Erwägung ziehen.

Barbara Gollwitzer, Bernd A. Ruoff, Karin Schäfer, Eckhard Thiel und andere

Herausgegeben vom Sozialpädagogischen Institut

im SOS-Kinderdorf e.V. 

München 2002, Eigenverlag

142 Seiten


Autoren

Kordula Briemle

Jahrgang 1957, Ausbildung zur kaufmännischen Angestellten; von 1980 bis 1984 als Familienhelferin im SOS-Kinderdorf „Schwarzwald“ tätig, 1983 Ausbildung an der vereinseigenen Berufsfachschule zur „Fachkraft in der Heimerziehung für die Tätigkeit in einem SOS-Kinderdorf“, seit 1984 Kinderdorfmutter im SOS-Kinderdorf Schwarzwald (in ihrer Kinderdorffamilie leben sechs Kinder im Alter von zehn bis neunzehn Jahren). (Stand der Veröffentlichung 2002)

Barbara Gollwitzer

Jahrgang 1956, staatlich anerkannte Erzieherin, Diplompsychologin, Psychoanalytikerin (Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie e.V., Deutsche Gesellschaft für Analytische Psychologie e.V.); bis Juli 1999 Leiterin der vereinseigenen Berufsfachschule; Weiterentwicklung der beruflichen Qualifizierung der SOS-Kinderdorfmütter und Ausbildungskooperation mit der Fachschule der Sophienpflege; bis Juli 2002 Fachreferentin in der Abteilung Aus- und Fortbildung im SOS-Kinderdorf e.V. mit Schwerpunkt Aus- und Weiterbildung. Langjährige Erfahrung im ambulanten und stationären Jugendhilfebereich; Lehrtätigkeit. (Stand der Veröffentlichung 2002)

Dr. Rudolf Günther

Jahrgang 1943, Dr. phil. habil., Diplompsychologe, Privatdozent am Psychologischen Institut der Universität Tübingen; Lehrtätigkeit in den Bereichen Angewandte Psychologie, Verkehrs- und Umweltpsychologie; seit 1987 freiberuflicher Leiter einer Forschungsgruppe in Reutlingen, die unter anderem die Evaluation von zwei Teilzeitausbildungskursen durchgeführt hat; Mitherausgeber der BDP-Reihe „Umweltpsychologische Berichte aus Forschung und Praxis“. Arbeitsschwerpunkt: Familien- und Jugendhilfe, Arbeitsplatz stationäre Jugendhilfe, Verkehrssicherheit für Kinder und Jugendliche, Umweltpsychologie. (Stand der Veröffentlichung 2002)

Doris Kraux

Jahrgang 1967, Ausbildung zur Hotelfachfrau, danach tätig als Servicefachangestellte, Rezeptionistin, Buchhalterin und Gruppenkoordinatorin in verschiedenen Hotelbetrieben; ab 1995 Familienhelferin und später Vorpraktikantin im SOS-Kinderdorf „Worpswede“; dreijährige berufsbegleitende Ausbildung zur Jugend- und Heimerzieherin an der Fachschule der Sophienpflege; seit 2000 Kinderdorfmutter im SOS-Kinderdorf Worpswede (die Kinderdorffamilie besteht aus fünf Kindern im Alter von drei, fünf, zwölf [zwei Kinder] und sechzehn Jahren). (Stand der Veröffentlichung 2002)

Bernd A. Ruoff

Jahrgang 1947, Dr. rer. soc., Diplompsychologe, Schulleiter der Fachschule für Sozialpädagogik, Fachrichtung Jugend- und Heimerziehung an der Sophienpflege, Evangelische Einrichtungen für Jugendhilfe e.V. in Tübingen. Konzeptionelle Entwicklung der Teilzeitausbildung und Umsetzung an der Fachschule der Sophienpflege. Langjährige Erfahrung in den Bereichen Fort- und Weiterbildung, Organisationsentwicklung und Supervision. (Stand der Veröffentlichung 2002)

Karin Schäfer

Jahrgang 1954, verheiratet, zwei Kinder; Diplomsozialpädagogin, Zusatzausbildung in Psychodramatherapie, systemischer Organisations- und Personalentwicklung; langjährige Erfahrung in der Jugendarbeit, Erziehungsberatung, Praxisberatung und Beratung von Pflegeeltern; seit 1997 Mitarbeiterin in der Abteilung Aus- und Fortbildung des Fachbereiches Pädagogik des SOS-Kinderdorf e.V., seit November 2000 Leiterin dieser Abteilung, verantwortlich für die Ausbildung der SOS-Kinderdorfmütter beziehungsweise der Erzieherinnen in den Kinderdorffamilien und für die internen Fortbildungsangebote des SOS Kinderdorf e.V. (Stand der Veröffentlichung 2002)

Eckhard Thiel

Jahrgang 1959, Diplompädagoge, Studium der Erziehungswissenschaften und Philosophie an der Universität Trier, Individualpsychologischer Berater (Deutsche Gesellschaft für Individualpsychologie) und Diplom-Musiktherapeut. Seit 1986 pädagogischer Mitarbeiter im SOS-Kinderdorf Worpswede und seit 2001 Bereichsleiter für den Bereich „Kinderdorffamilien“. (Stand der Veröffentlichung 2012)

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