Hilfeplanung als Kontraktmanagement? Gemeinsam Hilfe planen und Ziele entwickeln

Materialien 4

ISSN: 1868-2790

Beschreibung

Nach einer Analyse gängiger Hilfeplanpraxis, die vor allem die besondere Bedeutung gelingender Kooperation zwischen den beteiligten öffentlichen und freien Trägern herausarbeitet, präsentiert der Materialienband Empfehlungen für die Fachpraxis.

Am Modellstandort Nürnberg – Fürth – Erlangen wurden mit Fachpraktikern Methoden und Werkzeuge zur Zielfindung und -formulierung umgesetzt und weiterentwickelt, die an den Stärken der Beteiligten ansetzen, Handlungs- und Entwicklungsspielräume eröffnen und zu einem gemeinsamen Qualitätsverständnis führen.

Der Band bietet einen praxisnahen Einblick in die Arbeit des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projektes "Hilfeplanung als Kontraktmanagement?". Weiterführende Informationen zum Projekt bietet die zeitgleich erschienene Dokumentation 4 der SPI-Schriftenreihe.

Wolfgang Sierwald und Marion Strehler

Herausgegeben vom Sozialpädagogischen Institut

im SOS-Kinderdorf e.V. 

München 2005, Eigenverlag


Inhaltsverzeichnis

Einführung

6

Standortbeschreibung Nürnberg-Fürth-Erlangen

7

Vorgehen und Ergebnisse

8

Überblick: Projektphasen am Modellstandort Nürnberg-Fürth-Erlangen

8

Implementierung des Bundesmodellprojektes (September 2003): Ausbildung von Kooperationsstrukturen

10
1

Vorgehen

11
2

Kriterien für gute Hilfeplanung aus Sicht der Fachkräfte

12
2.1

Beteiligung der Adressaten

12
2.2

Zusammenarbeit zwischen den Fachkräften der öffentlichen und freien Träger

13
2.3

Kompetenzen der Fachkräfte

13
2.4    

Rahmenbedingungen und Setting

13
3

Aktuelle Entwicklungsaufgaben und Veränderungswünsche aus Sicht der Fachkräfte

13
3.1

Entwicklungsbedarfe der Fachkräfte der öffentlichen Träger

13
3.2

Wünsche der Fachkräfte aus den Einrichtungen

15
4

Themenbezogene Auswertung zum Stand des Hilfeplanverfahrens

17
4.1

Standardisierung und Flexibilität

17
4.2

Kooperation

17
4.3

Verträge

18
4.4

Finanzen

19
4.5

Diagnose

19
4.6

Zielfindung

19
4.7

Auswertungen

20
4.8

Beteiligung der Adressaten

20
4.9

Das Hilfeplanverfahren aus Sicht der Adressaten

21
5

Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung des Hilfeplanverfahrens: Zusammenfassung der Ergebnisse der Analysephase

22
 

Weiterentwicklung des Hilfeplanverfahrens (März bis Juni 2004)

23
 
1

Vorgehen

24
2

Ergebnisse

24
2.1

Zielorientierung

25
2.2

Fallübergreifende Vereinbarungen

25

Umsetzung, Erprobung und Transfer (Juli 2004 bis Mai 2005)

26

Abschlussphase: Sicherung von Wissens- und Kooperations- strukturen (Juni 2005)

27

Verdichtung und Bewertung der Ergebnisse

27

Thesen zur Entwicklung des Hilfeplanverfahrens

29

Ansatzmöglichkeiten und Empfehlungen

33

Methoden und Vereinbarungen für die praktische Arbeit

34

Grundverständnis von Hilfeplanung

34

Zielfindung und Zielformulierung im Hilfeplanverfahren

35
1

Prozessablauf für das Arbeiten mit Zielen

36
2

Zielfindung mit Kindern und Jugendlichen

37
2.1

Zielfindung mit der Methode "Lebensbereiche"

40
2.2

Zirkuläre und systemische Fragen

41
2.3

Fallbeispiel Kevin

42
2.4

Zielscheibe

42
2.5

Kompetenzsterne

43
2.6

Aktivierungs- und Unterstützungstreppen

44
3

Zielformulierung

44
3.1

Zielformulierung nach "smart"

46
3.2

Kevins Ziele

46
4

Zielebenen

46
4.1

Zielpyramide für Kevins Hilfe

47
5

Aushandlung von Zielen

48
5.1

Beispiel für den Aufbau eines Aushandlungsgesprächs

49
5.2

Aushandlungsprozess im Fall Kevin

51

Kooperative Vereinbarungen und Haltungen auf der fallübergreifenden Ebene

52
1

Vereinbarungen zur Rollen- und Aufgabenverteilung

52
2

Vereinbarungen zur Vorbereitung und Durchführung von Hilfeplangesprächen

53
Ausblick 53
Anhang 54
Literatur 56
Autorinnen und Autoren 59
Der Haerausgeber 60

Autoren

Dr. phil. Wolfgang Sierwald

Jahrgang 1958, Psychologe, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sozialpädagogischen Institut im SOS-Kinderdorf e.V., zuvor tätig in Lehre und familienpsychologischer und pädagogisch-psychologischer Forschung. Arbeitsschwerpunkte: Praxisforschung in der Kinder- und Jugendhilfe und interne Datenanalysen, Forschungsprojekte im Bereich Kinderdorffamilien, zur Beteiligung im Heimalltag und zur Hilfeplanung in der Kinder- und Jugendhilfe sowie Mitarbeit an der internationalen Katamnesestudie „Tracking Footprints“. (Stand der Veröffentlichung 2008)

Marion Strehler

Jahrgang 1973, Diplomsoziologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Hilfeplanung als Kontraktmanagement?“ am Sozialpädagogischen Institut im SOS-Kinderdorf e.V., zuvor freie Mitarbeiterin am Institut für Jugendforschung. Arbeitsschwerpunkte: Jugendhilfe, Hilfeplanung, Partizipation von Kindern und Jugendlichen. (Stand der Veröffentlichung 2005)

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