Sozialpolitische Positionen (2006 – 2015)

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Hier erhalten Sie Einblick in die sozialpolitischen Statements und Positionen von 2006 bis 2015:

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Internationaler Tag der Kinderrechte: SOS-Kinderdorf fordert Schutz für Kinder auf der Flucht

© Norbert Wagner, Saarbrücker Zeitung

München, 17. November 2015 – Der Schutz von Kindern ist ein wesentlicher Bestandteil der Konvention über die Rechte des Kindes. Vor 26 Jahren haben die 191 Staaten der Vereinten Nationen am 20. November diese UN-Kinderrechtskonvention unterschrieben. Der Internationale Tag der Kinderrechte soll an das Abkommen erinnern und dazu ermahnen, die Vereinbarungen einzuhalten. Gerade in der aktuellen Flüchtlingskrise betont der SOS-Kinderdorf e.V., dass der Schutz der Kinder im Vordergrund stehen soll. „Die Rechte der Kinder müssen gesichert werden, jedes Kind braucht einen Ort, der Schutz und Förderung bietet“, sagt Prof. Dr. Johannes Münder, Vorstandsvorsitzender des SOS-Kinderdorfvereins. Doch auch in Deutschland leben begleitete Flüchtlingskinder oftmals in Gemeinschaftsunterkünften, die nur bedingt für Kinder geeignet sind. Sie bieten wenig Privatsphäre, Schutz vor Übergriffen und entsprechen nicht kindgerechten Räumen.

Pressemitteilung zum internationalen Tag der Kinderrechte: SOS-Kinderdorf fordert Schutz für Kinder auf der Flucht

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Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher

Tarek, vier Jahre alt, hat im SOS-Nothilfecamp im LIbanon ein neues - vorübergehendes - Zuhause geufunden

Tarek, vier Jahre alt, hat im SOS-Nothilfecamp im LIbanon ein neues - vorübergehendes - Zuhause geufunden

© Bjørn-Owe Holmberg

München, 6. Oktober 2015 – Am 12. Oktober findet im Familienausschuss des Deutschen Bundestages eine öffentliche Anhörung zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher statt. Frau Dr. Birgit Lambertz – geschäftsführendes Vorstandsmitglied des SOS-Kinderdorf e.V. – ist als Sachverständige zu dieser Anhörung eingeladen. In dem Gesetz geht es um die bundesweite Umverteilung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge. Als bundesweit tätiger Träger der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Jugendberufshilfe verfügt der SOS-Kinderdorf e.V. über weitreichende Erfahrungen in der Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge und gibt vor diesem Hintergrund die folgende Stellungnahme ab.

Stellungnahme des SOS-Kinderdorf e.V. zur öffentlichen Anhörung am 12. Oktober 2015

Pressemitteilung des SOS-Kinderdorf e.V.: Vorrang des Kindeswohls

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SOS-Kinderdorf fordert die kindgerechte Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

München, 23. September 2015 – Am Freitag wird im Bundestag – einen Tag nach dem morgigen Flüchtlingsgipfel im Kanzleramt – in erster Lesung der Entwurf des Gesetzes zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher beraten. Statt der Inobhutnahme durch das Jugendamt am tatsächlichen Aufenthaltsort des unbegleiteten Minderjährigen sieht das Gesetz eine vorläufige Inobhutnahme und die bundesweite Verteilung der geflüchteten Kinder und Jugendlichen nach Quote des Königsteiner Schlüssels vor. Aus Sicht von SOS-Kinderdorf eine viel zu kurz gedachte Entscheidung, denn eine Verteilung nach Quote sollte nur dann erfolgen, wenn sie dem Kindeswohl dient. Ebenso muss eine kindgerechte Beteiligung an dem Verfahren sowie der Kindeswillen in den Verfahren selbst  berücksichtigt werden.

Pressemitteilung: SOS-Kinderdorf fordert die kindgerechte Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

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Gerechte Bildungschancen für junge Flüchtlinge sichern! SOS-Kinderdorf fordert gesicherten Aufenthaltsstatus während der Ausbildung

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge: Sie freuen sich, dass sie im Landkreis angekommen sind

Mohammad, Ali, Obayd, Charles und Khalid haben bei SOS-Kinderdorf in Landsberg ein neues Zuhause gefunden.

München, 19. Juni 2015 – Anlässlich des Weltflüchtlingstages fordert SOS-Kinderdorf, Flüchtlingskindern endlich Zugang zu Bildung und Ausbildung zu garantieren. Ein eingeschränkter Zugang zu Sprachkursen und Bildungsangeboten erschwert nicht nur die Integration von jungen Flüchtlingen in Deutschland, sondern steht auch im Widerspruch zum Recht auf Bildung der UN-Kinderrechtskonvention. „Diese jungen Menschen haben oft Schreckliches durchgemacht. Sie haben gerechte Bildungschancen verdient, denn nur so kann die Integration in ihre neue Umgebung gelingen. Den Bildungszugang vom Aufenthaltsstatus abhängig zu machen, ist eine Diskriminierung, die wir scharf kritisieren“, so Prof. Dr. Johannes Münder, Vorstandsvorsitzender des SOS-Kinderdorfvereins. „Nur ein gesicherter Aufenthaltstatus während der Ausbildung ermöglicht es jungen Flüchtlingen, ihr Recht auf Bildung wahrzunehmen."

Pressemitteilung: SOS-Kinderdorf fordert gesicherten Aufenthaltsstatus während der Ausbildung

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SOS-Kinderdorf begrüßt Urteil zum Betreuungsgeld: Organisation fordert Chancengerechtigkeit für alle Kinder

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München, 21. Juli 2015 – SOS-Kinderdorf e.V. begrüßt die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, das Betreuungsgeld abzuschaffen. Die Prämie, die seit August 2013 einkommensunabhängig ausgezahlt wurde, hat Anreize geschaffen, Kinder zu Hause zu betreuen. Aus Sicht der Kinderhilfsorganisation verpassen damit diese Kinder wertvolle Bildungschancen. Sie würden von professioneller frühkindlicher Bildung und Förderung ausgeschlossen.

Pressemitteilung: SOS-Kinderdorf begrüßt Urteil zum Betreuungsgeld

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Welttag der sozialen Gerechtigkeit: SOS-Kinderdorf fordert gerechtere Familienleistungen für alle Kinder

München, 20. Februar 2015 – Anlässlich des heutigen Welttages der sozialen Gerechtigkeit fordert SOS-Kinderdorf eine gerechtere staatliche Förderung aller Kinder: „Heute werden Kinder von Besserverdienern in Deutschland finanziell mehr gefördert. Denn die Ersparnis des Kinderfreibetrags, den Familien mit höherem Einkommen geltend machen können, fällt größer aus als das Kindergeld, “ kritisiert Prof. Dr. Johannes Münder, Vorstandsvorsitzender von SOS-Kinderdorf. „Eine pauschale Erhöhung des Kindergeldes ist daher unumgänglich – denn sie sorgt dafür, dass diese Ungleichheit nicht zunimmt.“

Statement: Welttag der sozialen Gerechtigkeit
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25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention: Vieles wurde erreicht, doch es gibt noch viel zu tun

München, 20. November 2014 – Heute jährt sich die Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) zum 25. Mal. In dieser Zeit hat sich die Situation von Kindern in Deutschland und der Welt maßgeblich verbessert. Fast alle Länder weltweit haben das internationale Abkommen mittlerweile unterzeichnet, das auf dem Vorrang des Kindeswohls, dem Recht auf Gleichbehandlung, dem Recht auf Leben und persönlicher Entwicklung und dem Recht auf Beteiligung basiert. Die Konvention erkennt den Status von Kindern als eigenständigen Rechtspersönlichkeiten mit besonderen Schutz- und Förderrechten an.

Statement: 25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention

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SOS-Kinderdorf begrüßt Weiterfinanzierung der Mehrgenerationenhäuser

München, 17. November 2014 – Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat in seiner Sitzung vom 13. auf den 14. November 2014 den Beschluss gefasst, im Rahmen des Bundeshaushaltes 2015 die Weiterfinanzierung der Mehrgenerationenhäuser (MGH) dauerhaft, auch über das Jahr 2015 hinaus, sicherzustellen. Die finale Entscheidung trifft noch der Bundestag. Der SOS-Kinderdorf e.V. als Träger von Mehrgenerationenhäusern begrüßt diese Entscheidung. Gitta Trauernicht, Vorstandsmitglied des deutschen Kinderdorfvereins: „Ich bin froh, dass der Haushaltsausschuss unsere Überzeugung teilt, dass die Mehrgenerationenhäuser ein unverzichtbarer Bestandteil der Infrastruktur vor Ort sind und die Weiterfinanzierung auf den Weg gebracht hat“.

Statement: SOS-Kinderdorf begrüßt Weiterfinanzierung der Mehrgenerationenhäuser

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Kinderrechte ins Grundgesetz

München, 30.10.2013 – Der SOS-Kinderdorf e.V. verfolgt in seiner Arbeit als freier, gemeinnütziger Träger der Kinder- und Jugendhilfe einen kinderrechtsbasierten Ansatz und beruft sich dabei explizit auf die UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK). Es ist ein Kernanliegen des SOS-Kinderdorfvereins, Kinder und Jugendliche zu ermutigen und dabei zu unterstützen, ihre Rechte zu erlangen und wahrzunehmen. Folglich hat sich SOS-Kinderdorf in den vergangenen Jahren bereits mehrfach für die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz ausgesprochen und bekräftigt die Forderung danach an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich.

SOS-Kinderdorf e.V. fordert die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz

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Schulsozialarbeit langfristig fördern!

München, 12. Juni 2013 – Im Bundestag wird an diesem Donnerstag der Gesetzentwurf des Bundesrates zur Weiterfinanzierung von Schulsozialarbeit und der entsprechenden Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch  in erster Lesung beraten. SOS-Kinderdorf e.V. spricht sich für die Entfristung der Bundesbeteiligung an den Kosten für Schulsozialarbeit aus, wie es in dem vom Bundesrat eingebrachten Gesetzentwurf vorgesehen ist. Als Kinder- und Jugendhilfeträger engagiert sich der deutsche SOS-Kinderdorfverein bundesweit an rund 70 Standorten in der Schulsozialarbeit. Die Erfahrungen in der Praxis zeigen: Schulsozialarbeit ist ein effektives Instrument, um Bildungsarmut und soziale Exklusion abzubauen.

SOS-Kinderdorf e.V. fordert: Schulsozialarbeit langfristig fördern:

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Kinder verdienen mehr! SOS-Kinderdorf fordert eine zukunftsfähige Entwicklung von Bildung und Teilhabe

München, 15. März 2013 – Rund zwei Jahre nach Einführung des Bildungs- und Teilhabepakets haben Experten aus Politik, Wissenschaft und Praxis am Donnerstag, 14. März 2013 auf einer Fachtagung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands eine Zwischenbilanz gezogen. Diese fiel zum Teil ernüchternd aus.

Pressemitteilung zur zukunftsfähigen Entwicklung von Bildung und Teilhabe

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Individueller Rechtsanspruch auf Hilfen zur Erziehung soll eingeschränkt werden

28.10.2011 – Die aktuelle Initiative "Wiedergewinnung kommunalpolitischer Handlungsfähigkeit zur Ausgestaltung von Jugendhilfeleistungen" strebt an, den individuellen Rechtsanspruch des SGB VIII auf Hilfe zur Erziehung zugunsten einer sogenannten Gewährleistungsverpflichtung der Jugendämter einzuschränken oder abzuschaffen. Hilfen zur Erziehung sollen demnach in Regeleinrichtungen wie Kindertagesbetreuung und Schulen erbracht werden.

Der SOS-Kinderdorf e.V. tritt energisch ein für den Erhalt des subjektiven, von den Leistungsberechtigten einklagbaren Rechtsanspruches auf Hilfen zur Erziehung und für eine bedarfsgerechte Ausgestaltung des Hilfeangebotes. Er wendet sich strikt dagegen, den individuellen Anspruch auf Hilfen zur Erziehung durch eine restriktive kommunale Angebotsplanung zu ersetzen.

Individueller Rechtsanspruch auf Hilfen zur Erziehung soll eingeschränkt werden

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Hartz IV-Berechnungen sind verfassungswidrig

3. Februar 2011 – Gemeinsam mit dem Deutschen Kinderhilfswerk stellt der SOS-Kinderdorf e.V. die Verfassungsmäßigkeit der aktuell diskutierten Hartz IV-Planungen in Frage. "Fehler im Berechnungsverfahren, bei der Festlegung der Referenzgruppe sowie bei der Auswertung der Einkommens- und Verbraucherstichprobe (EVS) sind aus verfassungsrechtlicher Perspektive für die Berechnung der Regelsätze nicht tragfähig", so Prof. Dr. Johannes Münder, Vorstandsvorsitzender des SOS-Kinderdorf e.V.

Deutsches Kinderhilfswerk und SOS-Kinderdorf zur Kinderarmut in Deutschland: Keine faulen Kompromisse bei Hartz IV

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Kinder haben Rechte - auch arme Kinder

18. November 2010 – SOS-Kinderdorf fordert eine Überarbeitung des Gesetzesentwurfs zur Neuregleung der Hartz IV-Sätze. Die angesetzte Regelbedarfsermittlung ist nicht realitätsgerecht, zudem brauche es einen einklagbaren Rechtsanspruch auf Leistungen zur Förderung und Teilhabe im Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII).

Kinder haben Rechte - auch arme Kinder

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Forderung nach menschenwürdigem Existenzminimum für Kinder

9. Februar 2010 – Beinahe jedes sechste Kind in Deutschland ist auf Hartz IV-Leistungen angewiesen. Bei der Berechnung der Regelsätze sollten Kinder jedoch nicht einfach als kleine Erwachsnee betrachtet werden, sondern als Menschen mit spezifischen Bedürfnissen. Der SOS-Kinderdorf e.V. fordert demnach eine eigenständige und bedarfsgerechte Grundsicherung für Kinder und ein schnelles Handeln seitens der Regierung. Der Verein begrüßt daher das Urteil des Bundesverfassungsgeerichts zur Überarbeitung der Hartz IV-Sätze.

SOS-Kinderdorf e.V. fordert menschenwürdiges Existenzminimum für Kinder

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Kinder stärken und Teilhabe gewähren

19. November 2009 – Zum 20. Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention verabschiedete der SOS-Kinderdorf e.V. ein Grundsatzpapier zum Kinderschutz. Darin geht es nicht nur darum, Kindeswohlgefährdung zu vermeiden, sondern vor allem auch darum, Kindern und Jugendlichen Chancen und Teilhabe zu gewähren. Mit der neuen Kinderschutzpolicy will der Verein das Bewusstsein für einen umfassenden Kinderschutz sowie die Rechte der Kinder gezielt fördern.

Pressemitteilung zur neuen Kinderschutzpolicy des SOS-Kinderdorf e.V.

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Kinder sind keine Ware

29. Mai 2009 – Insgesamt 60 Fachverbände der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland haben sich zusammengetan, um gegen die geplante Fernsehserie "Erwachsen auf Probe" zu protestieren. Darin sollten Eltern ihre Kinder im Baby-, Kindergarten- und Schulalter für mehrere Tage in einem kameraüberwachten Haus an Jugendliche abgeben. Dieses Experiment setzt laut den unterzeichnenden Verbänden, darunter dem SOS-Kinderdorf e.V., vor allem die Kleinkinder unter erheblichen Stress. Nicht zuletzt die minderjährigen Jugendlichen, die die Kinder probeweise "erziehen" sollten, müssten vor der öffentlichen Zurschaustellung geschützt werden.

Gemeinsame Stellungnahme von 60 Verbänden: Kinder sind keine Ware

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Verbesserte Rahmenbedingungen bei der Umsetzung des Kinderschutzes

13. Juni 2008 – Trotz neuer rechtlicher Regelungen und Handlungsmöglichkeiten der Kinder- und Jugendhilfeträger nach Einführung des § 8a KJHG, reichen die Maßnahmen nicht aus. Kontrolle von gefährdeten Familien ist nicht das Allheilmittel, so der Vorstandsvorsitzende des SOS-Kinderdorf e.V., Prof. Dr. Johannes Münder. Vielmehr müssen soziale Isolierung von Familien abgebaut und präventive, familienstärkende Hilfen ausgebaut werden.

Der SOS-Kinderdorf e.V. fordert verbesserte Rahmenbedingungen bei der Umsetzung des Kinderschutzes

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Armutszeugnis für Deutschland im Umgang mit seinen Kindern

19. Mai 2008 – In den letzten Jahren hat sich die Armutslage von Kindern, besonders von Kindern aus Mehrkindfamilien oder mit alleinerziehenden Elternteilen, zunehmend verschlechtert. Der Vorsitzende des SOS-Kinderdorf e.V., Prof. Dr. Johannes Münder bezeichnet vor dieser Tatsache den 3. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung als Armutszeugnis für Deutschland im Umgang mit seinen Kindern. Er fordert bessere Zukunftschancen, insbesondere in den Bereichen Betreuung für unter Dreijährige, bei der Regelsatzgestaltung und beim Zugang zu Bildung.

SOS-Kinderdorf-Vorsitzender Johannes Münder: "Armutsbericht der Regierung ist ein Armutszeugnis für Deutschland im Umgang mit seinen Kindern!"

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Aufnahme der Kinderrechte in die Verfassung

12. November 2007 – Der SOS-Kinderdorf e.V. appelliert an die bundespolitischen Mandats- und Entscheidungsträger, die UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland ohne Vorbehalte umzusetzen und die Kinderrechte in das Grundgesetz aufzunehmen.

Stellungnahme des SOS-Kinderdorf e.V. zur Aufnahme der Kinderrechte in die Verfassung

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Forderungen zum Internationalen Tag der Kinderrechte

20. November 2006 – Anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte am 20. November 2006 appelliert der SOS-Kinderdorf e.V. an die Entscheidungsträger, sich durch verschiedene Maßnahmen für Kinderrechte einzusetzen.

Stellungnahme des SOS-Kinderdorf e.V. zum Internationalen Tag der Kinderrechte 2006

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Bundeseinheitliche Steuerung in der Kinder- und Jugendhilfe

22. Mai 2006 – Der SOS-Kinderdorf e.V. tritt entschieden dafür ein, die Gesetzgebungskompetenz für die Kinder- und Jugendhilfe ohne Einschränkung beim Bund zu belassen und die Einrichtung von Behörden sowie die Verwaltungsverfahren wie bisher bundeseinheitlich zu regeln.

Stellungnahme des SOS-Kinderdorf e.V. zur Modernisierung der bundesstaatlichen Ordnung (Föderalismusreform) im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe

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