Die Stimme der Kinder in Gesellschaft und Politik

Positionen des SOS-Kinderdorf e.V.

Die sozialpolitische Positionierung des SOS-Kinderdorfvereins basiert auf langjähriger Erfahrung in der pädagogischen Arbeit, auf seiner Expertise für das Aufwachsen von jungen Menschen sowie den Forschungsergebnissen seines Sozialpädagogischen Instituts. Der SOS-Kinderdorf e.V. engagiert sich anwaltschaftlich insbesondere zu folgenden Themen: Kinderrechte, Beteiligung, Kinderschutz, Chancengerechtigkeit und soziale Teilhabe, Kinderarmut, Bildung und Befähigung.

Aktuelle Positionen von SOS-Kinderdorf zu sozialpolitischen Themen:

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Bei uns ist jeden Tag Familientag – SOS-Kinderdorf unterstützt gezielt Kinder und Familien

München, 09. Mai 2018 – Schutz, Geborgenheit, Gemeinschaft, aneinander wachsen – ein Familienleben hat viele gute Seiten. Und die sollen alle Kinder erfahren dürfen. Dafür setzt sich der SOS-Kinderdorfverein ein, indem er Familien mit vielfältigen Angeboten unterstützt. Bei SOS-Kinderdorf steht Familie jeden Tag im Mittelpunkt – nicht nur am 15. Mai, dem Internationalen Tag der Familie. Denn die Kinderhilfsorganisation hat ein klares Ziel: Alle Kinder, auch die mit schwierigen Startbedingungen, sollen sich zu selbstbestimmten, gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten entwickeln können.

Medieninformation: Bei uns ist jeden Tag Familientag

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Bücher eröffnen Kindern neue Perspektiven – Lesen und Vorlesen fördern Entwicklung und Bildung

München, 17. April 2018 – Lesen kann die kindliche Entwicklung auf vielfältige Weise unterstützen. Denn gelesene und vorgelesene Geschichten helfen Kindern, ihren Wortschatz zu erweitern, sie regen die Fantasie und damit auch die Entwicklung des Gehirns, Neugier und Emotionen an und machen Lust auf mehr: Lesen ist eine Fähigkeit, die essentiell für das Lernen und den gesamten Bildungsweg ist. Daher fördern die Fachkräfte des SOS-Kinderdorf e.V. bei den von ihnen betreuten Kindern die Freude am Lesen. Denn die Kinderhilfsorganisation setzt sich nicht zuletzt dafür ein, die Bildungschancen benachteiligter junger Menschen zu verbessern.

Medieninformation: Bücher eröffnen Kindern neue Perspektiven

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Kinderrechte ins Grundgesetz, aber richtig. – Kindergrundrechte stärken Kinder und Familien

München, 3. April 2018 – Anlässlich des Jahrestags des Inkrafttretens der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland am 5. April 1992 fordert SOS-Kinderdorf e.V. den Bundestag auf, die vereinbarte Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz dringend zügig umzusetzen. Für die Kinderhilfsorganisation ist die richtige inhaltliche Ausgestaltung der Grundgesetzänderung im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention von zentraler Bedeutung: „Es ist an der Zeit, den Vorrang des Kindeswohls bei allem staatlichen Handeln im Grundgesetz zu verankern. Um Kinder und Familien wirksam zu stärken, müssen politische Entscheidungen grundsätzlich an den Kinderrechten und ihren Förder-, Schutz- und Beteiligungsprinzipien ausgerichtet sein“, fordert Dr. Birgit Lambertz, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des deutschen Kinderdorfvereins.

Medieninformation: Kinderrechte ins Grundgesetz, aber richtig.

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„Wenn ich Bundeskanzlerin wäre…“ – SOS-Kinderdorf zur Wahl der Kanzlerin: Jungen Menschen zuhören und sie ernst nehmen!

München, 14. März 2018 – SOS-Kinderdorf gratuliert Bundeskanzlerin Merkel zu ihrer Wiederwahl als Kanzlerin. Aus diesem Anlass hat der SOS-Kinderdorfverein in seinen Einrichtungen in ganz Deutschland Stimmen von jungen Menschen gesammelt und gefragt: Was wünschst Du Dir von der Politik? Was würdest Du tun, wenn Du Bundeskanzlerin wärst? Die Antworten machen klar: Kinder und Jugendliche haben der Politik etwas zu sagen.


Medieninformation: SOS-Kinderdorf zur Wahl der Kanzlerin: Jungen Menschen zuhören und sie ernst nehmen!

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„Arme Kinder, reiches Land – ist das gerecht?“

Berlin, 20. Februar 2018 – 2,8 Millionen junge Menschen in Deutschland haben schlechtere Zukunftschancen, weil sie von Armut bedroht sind – für SOS-Kinderdorf ein nicht hinnehmbarer Zustand! In einer Diskussionsveranstaltung am heutigen Welttag der sozialen Gerechtigkeit geht die Kinderhilfsorganisation gemeinsam mit Gästen aus Politik, Praxis, Fachwelt und Wissenschaft daher der Frage nach, wie Kinderarmut endlich wirkungsvoll bekämpft werden kann.


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SOS-Kinderdorf vermisst Gesamtkonzept zur Bekämpfung von Kinderarmut im Koalitionsvertrag – Investitionen in Bildung sind Schritt in richtige Richtung

München, 8. Februar 2018 – Dr. Birgit Lambertz, Geschäftsführerin und stellvertretende Vorstandsvorsitzende des SOS-Kinderdorf e.V. vermisst im vorliegenden Koalitionsvertrag ein familienpolitisches Gesamtkonzept zur Bekämpfung von Kinderarmut in Deutschland:
„SOS-Kinderdorf begrüßt die Vorlage eines Koalitionsvertrages und hofft, dass Deutschland nun schnell wieder eine handlungsfähige Regierung bekommt. Familien und Kinder in Deutschland, insbesondere solche in erschwerten Lebenslagen, brauchen politische Unterstützung. Fast jedes fünfte Kind wächst hierzulande in Armut auf. Das ist in einem so wohlhabenden Land wie Deutschland ein Skandal."

Medieninformation: SOS-Kinderdorf vermisst Gesamtkonzept zur Bekämpfung von Kinderarmut im Koalitionsvertrag

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SOS-Kinderdorf fordert von Koalitionspartnern ein wirkungsvolles Gesamtkonzept gegen Kinderarmut

München, 1. Februar 2018 – Dr. Birgit Lambertz, Geschäftsführerin und stellvertretende Vorstandsvorsitzende des SOS-Kinderdorf e.V., appelliert an die möglichen Koalitionspartner: „Jedes Kind muss die Chance auf eine gute Zukunft haben, unabhängig von den Möglichkeiten seiner Eltern. Armut darf nicht vererbbar sein. Daher fordern wir die Parteien auf, in den Koalitionsverhandlungen wirkungsvolle und mit ausreichenden Ressourcen ausgestattete Maßnahmen zur Bekämpfung der Kinderarmut zu vereinbaren!"

Medieninformation: SOS-Kinderdorf fordert von Koalitionspartnern ein wirkungsvolles Gesamtkonzept gegen Kinderarmut

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„Junge Menschen brauchen bedarfsgerechte Hilfen!“ – 
SOS-Kinderdorf kritisiert bayerisches Gesetzesvorhaben

München, 29. November 2017 – Heute soll im bayerischen Landtag über das „Gesetz zur Ausführung der Sozialgesetze und des Aufnahmegesetzes“ entschieden werden. Es ist zu befürchten, dass nach dieser Entscheidung die bedarfsgerechte Unterstützung für junge Volljährige erschwert und die standardisierte Niedrigbetreuung von jungen Geflüchteten ermöglicht werde. „Diese Gesetzeseinführung muss gestoppt werden“, fordert Dr. Birgit Lambertz, stellvertretende Vorstandsvorsitzende von SOS-Kinderdorf e.V. „Mit dem 18. Lebensjahr darf die Möglichkeit der bedarfsgerechten Unterstützung für junge Menschen nicht einfach aufhören: Wenn junge Menschen unzureichend begleitet werden und keine Beschäftigung haben, geraten sie leicht ins Abseits."

Medieninformation: SOS-Kinderdorf kritisiert bayerisches Gesetzesvorhaben

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„Wie viele arme Kinder können wir uns leisten?“ – 
Zum Tag der Kinderrechte: Kinderarmut wirkungsvoll bekämpfen

München, 16. November 2017 – Anlässlich des Internationalen Tags der Kinderrechte am 20. November fordert der deutsche SOS-Kinderdorfverein die Politik auf, endlich wirkungsvolle Maßnahmen zur Bekämpfung der Kinderarmut umzusetzen. „Fast 2,8 Millionen junge Menschen in der Bundesrepublik sind armutsgefährdet – zu oft zwingt sie das ein Leben lang gesellschaftlich ins Abseits. Das ist in einem so wohlhabenden Land wie Deutschland inakzeptabel. Wir müssen uns fragen: Was ist uns das Wohlergehen einer Generation und die Entwicklung der zukünftigen Gesellschaft wert? Es kann nicht sein, dass für diese grundsätzlichen Fragen von der Politik zu wenige Ressourcen vorgesehen werden."

Medieninformation: Zum Tag der Kinderrechte

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Vielfalt leben und gestalten –
SOS-Kinderdorf zum Internationalen Tag der Toleranz

München, 13. November 2017 – Die UN-Generalversammlung hat bereits 1955 den 16. November zum Welttag der Toleranz erklärt. Ausgangspunkt für die Benennung des Tages war, dass Toleranz als eine notwendige Säule für ein dauerhaft friedfertiges Zusammenleben der Menschen miteinander gilt. Kinder und Jugendliche so anzunehmen, wie sie sind – mit ihren Eigenheiten und Bedürfnissen, ihren unterschiedlichen Vorgeschichten und Kulturen: für die Mitarbeiter von SOS-Kinderdorf, ob in Kinderdorffamilien und anderen Betreuungseinrichtungen, Dorfgemeinschaften für Menschen mit Behinderung oder Berufsbildungszentren, ist das gelebter Alltag. Sie stellen Respekt, Akzeptanz und Anerkennung in den Mittelpunkt ihres Handelns. „Diese Grundhaltung ist wichtig, um Heranwachsende zu unterstützen“, sagt Dr. Kristin Teuber, Leiterin des Sozialpädagogischen Instituts (SPI) des SOS-Kinderdorfs. „Auch für die aktuell laufenden Sondierungsgespräche ist es notwendig, Heranwachsende mit ihren Anliegen ernst zu nehmen, etwa wenn es in der Kinder- und Jugendhilfe darum geht, die Bildungschancen junger Menschen zu verbessern, junge Geflüchtete zu integrieren oder auch Kinderarmut abzubauen. Hier besteht politischer Handlungsbedarf in unserer Gesellschaft.“

Medieninformation: SOS-Kinderdorf zum Internationalen Tag der Toleranz

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In welcher Welt wollen wir leben –
SOS-Kinderdorf veranstaltet Workshop mit Jugendlichen

München, 18. Oktober 2017 – Am 25. September 2015 verabschiedeten die Vereinten Nationen in New York die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“. SOS-Kinderdorf hatte zwölf Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 Jahren eingeladen, ihre Erwartungen und ihr Engagement für die Agenda 2030 in einem Workshop zu erarbeiten. Die Ergebnisse stellten die jungen Menschen Bundespräsident a. D. Christian Wulff, Jasmin Burgermeister, Jugenddelegierte der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen und Sofia Garcia Garcia, Vertreterin SOS-Kinderdorf International bei den Vereinten Nationen bei einer Veranstaltung am Montagabend, 16. Oktober 2017, in der Botschaft für Kinder von SOS-Kinderdorf vor. Die heutigen Jugendlichen sind 2030 junge Erwachsene. Ihre Stimme und ihre Anliegen müssen bei der Umsetzung der Agenda Gehör finden.   

Medieninformation: SOS-Kinderdorf veranstaltet Workshop mit Jugendlichen
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Keine Abschiebungen nach Afghanistan!
Perspektiven für junge Geflüchtete schaffen

Berlin/Frankfurt am Main, 18. Oktober 2017 – Junge Erwachsene aus Afghanistan wurden seit Ende 2016 – nachdem die Bundesregierung das Land in Teilen für sicher erklärte – bis zum Terroranschlag am 31. Mai 2017 in Kabul bundesweit vermehrt abgeschoben. Für die jungen Menschen ist das in der Regel eine Katastrophe. Ein Jugendlicher, der aus Afghanistan geflohen ist und in Baden-Württemberg in einer Gastfamilie lebt, erklärt angesichts der Abschiebebedrohung: „Ich habe viel Angst! Wenn ich keine Probleme gehabt hätte in Afghanistan, wäre ich niemals nach Europa, nach Deutschland geflüchtet. Ich habe in Afghanistan keine Chance – gar nix! Ich gehe nie mehr zurück nach Afghanistan! Ich bin in Afghanistan geboren - Afghanistan ist meine Heimat! Ich liebe mein Heimatland – aber ich habe dort keine Chance als Hazara!“ 

Stellungnahme: Keine Abschiebungen nach Afghanistan!
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Armut raubt Kindern die Zukunft –
SOS-Kinderdorf fordert konkrete Maßnahmen gegen Kinderarmut

München, 12. Oktober 2017 – Wer in Armut aufwächst, hat später kaum Chancen seinen eigenen Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen. Darauf weist der SOS-Kinderdorf e.V. zum „Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut“ am 17. Oktober 2017 hin. Denn ausgerechnet im wohlhabenden Deutschland sind die Aufstiegschancen armer Kinder gering. Noch immer entscheidet die wirtschaftliche Situation des Elternhauses viel zu häufig über die Zukunft von Kindern und Jugendlichen. SOS-Kinderdorf fordert, dass eine neue Bundesregierung den Kampf gegen Kinderarmut angeht. 

Medieninformation: SOS-Kinderdorf fordert konkrete Maßnahmen gegen Kinderarmut
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Reform des SGB VIII: SOS-Kinderdorf plädiert für Ablehnung im Bundesrat – Kinderhilfsorganisation will Wiederaufnahme der Reform unter Beteiligung der Fachwelt

München, 21.9.2017 – SOS-Kinderdorf e.V. plädiert für eine Ablehnung des Entwurfs eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen im Bundesrat. Die Abstimmung über die SGB VIII-Reform ist am Freitag, den 22.9.2017, im Bundesrat vorgesehen. Die Kinderhilfsorganisation spricht sich für eine Wiederaufnahme des Reformprozesses unter breiter Beteiligung der Fachwelt in der nächsten Legislaturperiode aus. Dies bietet die Chance, an einer inklusiven Lösung zu arbeiten, welche Hilfen für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen in einem Gesetz vereint. Aus Sicht von SOS-Kinderdorf ist die inklusive Lösung im besten Interesse der betroffenen Kinder und Jugendlichen.

Medieninformation: Reform des SGB VIII
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Mitreden, mitbestimmen, miterleben
SOS-Kinder- und Jugendkonferenz 2017

Eisenberg/München, 3. August 2017 – Mit der Verleihung des Kinderrechtspreises am 3. August 2017 ging heute im SOS-Kinderdorf Eisenberg/Pfalz die vierte SOS-Kinder- und Jugendkonferenz (KiJuKo) zu Ende. Vom 1. bis 4. August haben sich rund 200 durch den SOS-Kinderdorf e.V. betreute junge Menschen aus 19 deutschen SOS-Einrichtungen getroffen: In Workshops und im Plenum haben sie sich in dieser Zeit intensiv mit den Kinderrechten beschäftigt. Dabei ging es sowohl um deren allgemeine Bedeutung als auch um die Auswirkungen dieser Rechte auf das eigene Leben und im Alltag. 

Medieninformation: SOS-Kinder- und Jugendkonferenz 2017
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Botschaft für Kinder – SOS-Kinderdorf feierte mit ca. 1.000 Gästen die Eröffnung des Neubaus mitten in Berlin

© Wolfgang Graßl, Johannes Münder, Kirsten Spiewack, Michael Müller, Kay Vorwerk (v.l.n.r.) vergrößern Berlin, 14. Juli 2017 – Mit einer feierlichen Veranstaltung eröffnete SOS-Kinderdorf heute Vormittag offiziell die Botschaft für Kinder in Berlin-Mitte. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hieß in seinem Grußwort vor den geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur sowie Spendern und Förderern die Botschaft für Kinder in der Bundeshauptstadt willkommen. Anschließend führten die TV-Moderatoren Nadine Krüger und Harald Pignatelli durch eine prominent besetzte Talkrunde zum Thema „Meine Botschaft für Kinder und Jugendliche – Das möchte ich der Botschaft für Kinder mit auf den Weg geben“. Am Nachmittag veranstaltete SOS-Kinderdorf ein buntes Kennenlernfest und lud Groß und Klein dazu ein, das neue Haus auf vielfältige Weise zu entdecken. 

Medieninformation: Botschaft für Kinder

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SOS-Kinderdorf zur Reform des SGB VIII:
Kinderhilfsorganisation fordert Verschiebung der Entscheidung in nächste Legislaturperiode

vergrößern München, 6. Juli 2017 – Die geplante Reform des SGB VIII soll kurzfristig auf die Tagesordnung der morgigen Bundesratssitzung aufgenommen und abschließend behandelt werden. Auf Grund des Zeitdrucks zum Ende der Legislaturperiode kommt nur ein sehr reduzierter und letztlich inhaltlich nicht ausgereifter Gesetzestext zur Abstimmung. SOS-Kinderdorf unterstützt die breite Kritik der Fachwelt und fordert, das Vorhaben in der nächsten Legislaturperiode erneut aufzunehmen und ein Gesetz zu erarbeiten, das eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe ermöglicht, die vielfältige Aspekte des Kinderschutzes in einem fachlichen Gesamtzusammenhang regelt und die Rechtsstellung von jungen Volljährigen stärkt. „Jetzt den Entwurf im Schnellverfahren freizugeben, wäre kurzsichtig und lässt viele Fragen offen. Er schreibt Lösungen fest, die einen hohen bürokratischen Aufwand mit sich bringen und vermutlich nicht von langer Dauer sind.“ sagt Dr. Birgit Lambertz, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des SOS-Kinderdorf e.V.

Medieninformation: SOS-Kinderdorf zur Reform des SGB VIII

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Stellungnahme des SOS-Kinderdorf e.V. zum Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz – KJSG)

© Torsten Kollmer / SOS-Kinderdorf e.V. vergrößern Berlin/München, 2. Juni 2017 – Der SOS-Kinderdorf e.V. begrüßt grundsätzlich das mit dem Gesetzentwurf u.a. verfolgte Ziel verbesserter Teilhabechancen für alle jungen Menschen. In diesem Zusammenhang bewerten wir es auch positiv, dass an verschiedenen Stellen im Regierungsentwurf (RegE) auf die inklusive Ausgestaltung der Kinder- und Jugendhilfe Bezug genommen wird. Allerdings würde die Zielsetzung eines tatsächlich inklusiven Kinder- und Jugendhilfesystems mit dem vorliegenden Gesetzentwurf noch nicht erreicht. Wir sprechen uns weiterhin nachdrücklich für eine inklusive Lösung mit der entsprechenden Zuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe für alle jungen Menschen aus. Aus unserer Sicht sollte dieses komplexe Vor- haben in der kommenden Legislaturperiode erneut angegangen werden. Dabei lässt sich auf Erkenntnisse aufbauen, die im bisherigen Diskussionsprozess rund um die Reform des SGB VIII sowie zur Weiterentwicklung der Hilfen zur Erziehung erarbeitet wurden.

Medieninformation: Kinder- und Jugendstärkungsgesetz – KJSG

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Stellungnahme von SOS-Kinderdorf: Unverständnis für das Vorgehen gegen jungen Afghanen

© Holger Hollemann / dpa vergrößern

München/Nürnberg, 1. Juni 2017 – SOS-Kinderdorf ist entsetzt über das Vorgehen der Behörden gegenüber einem jungen Afghanen gestern in Nürnberg. Der 21-Jährige lebt seit vier Jahren in Deutschland und wird von SOS-Kinderdorf betreut. Er ist gut integriert, besucht die Berufsschule mit großem Erfolg und hat im September einen Ausbildungsplatz als Schreiner sicher. „Es kann nicht angehen, dass ein junger Mensch mitten aus dem Unterricht geholt wird, um ihn in ein Flugzeug zu setzen und ihn abzuschieben“, sagt Bärbel Bebensee, Einrichtungsleiterin SOS-Kinderdorf Nürnberg. „Dieser Umgang mit Menschen ist durch nichts zu rechtfertigen.“

Medieninformation: Unverständnis für das Vorgehen gegen jungen Afghanen

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Unschuldige Opfer von Krieg und Gewalt:
Geflüchtete Kinder brauchen unsere Hilfe

München, 1. Juni 2017 – Ob in Syrien oder im Irak, in den umkämpften Regionen Afghanistans oder des afrikanischen Kontinents: Weltweit leiden Millionen Kinder unter Kriegen und bewaffneten Konflikten. Viele fliehen, um ihr Leben zu retten – manchmal bis nach Deutschland. Hier angekommen, brauchen sie verlässliche und umfassende Hilfe für ihre weitere Entwicklung. Darauf weist der SOS-Kinderdorf e.V. anlässlich des 4. Juni hin – des Internationalen Tags der Kinder, die unschuldig zu Aggressionsopfern geworden sind. 

Medieninformation: Kinderrechte sind Grundrechte

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Appell: Keine Zwei-Klassen-Jugendhilfe – Zukunftsperspektiven für junge Geflüchtete

© Daniel Karmann / dpa vergrößern Berlin, 30. Mai 2017 – das Verfahren zur Reform des SGB VIII kommt zum Ende. Am 2. Juni wird darüber im Bundesrat beraten. Der anfängliche Leitgedanke eines ‚inklusiven SGB VIII‘ konnte nicht umgesetzt werden. Dafür aber wurden in den letzten Monaten immer wieder Forderungen nach einer Exklusion der Gruppe unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge und geflüchteter junger Volljähriger bzw. zuletzt insgesamt junger Volljähriger laut.

Medieninformation: Keine Zwei-Klassen-Jugendhilfe

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Zum Tag des Grundgesetzes:
Kinderrechte sind Grundrechte

München, 22. Mai 2017 – Am 23. Mai jährt sich die Verkündung des deutschen Grundgesetzes zum 68. Mal. Anlässlich des Tags des Grundgesetzes erinnert SOS-Kinderdorf e.V. daran, dass die Kinderrechte immer noch nicht Teil der deutschen Verfassung sind. Und das, obwohl die UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland schon seit 25 Jahren in Kraft ist. „Es ist höchste Zeit, die Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern und damit jungen Menschen Förder-, Schutz- und Beteiligungsrechte an höchster Stelle zu garantieren“, fordert Dr. Birgit Lambertz, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des SOS-Kinderdorf e.V. „Das Wohlergehen der kommenden Generation sollte im Mittelpunkt des politischen Handelns stehen.“ 

Medieninformation: Kinderrechte sind Grundrechte

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Verbände fordern einheitliche Qualitätsstandards für Kitas

vergrößern Berlin, 17. Mai 2017 – 30 Organisationen aus den Bereichen Wohlfahrtspflege, Familie, Kinderrechte sowie Gewerkschaften und Kita-Träger mahnen im Vorfeld der Jugend- und Familienministerkonferenz die zügige Einführung bundeseinheitlicher Qualitätsstandards für Kindertageseinrichtungen an. Sie begrüßen in einem gemeinsamen Aufruf den eingeschlagenen Weg zur Verbesserung der Qualität in Kitas und Kindertagespflege, heben jedoch hervor, dass nun zeitnah weitere Schritte mit konkreten Zielen, die auch die Finanzierung beinhalten, gegangen werden müssen. Die Konferenz der Landesund Bundesfamilienminister ist aus Sicht des Bündnisses besonders geeignet, um gemeinsam wichtige Weichenstellungen für eine bundesweite gute Qualität der Kitas vorzunehmen. Gerade vor dem Hintergrund des Zeitpunkts der Konferenz, in unmittelbarer Nähe zum Tag der Familie am 15. Mai mit dem Motto „Familien, Bildung, Wohlbefinden“, sollte das Interesse von Familien und ihren Kindern an einer Qualitätsverbesserung der Kitas im Vordergrund stehen. 

Erklärung: Verbände fordern einheitliche Qualitätsstandards für Kitas

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Familie erleben – nicht nur am Tag der Familie
Familiäre Betreuung bei SOS-Kinderdorf

vergrößern München, 10. Mai 2017 – Familien gestalten ihr Leben unterschiedlich. Doch immer ist die Bedeutung von Familie hoch. Für Familien gehört ein Gefühl von Zugehörigkeit und auch Sorge für einander dazu. Zum Internationalen Tag der Familie am 15. Mai erläutert Dr. Kristin Teuber, Leiterin des Sozialpädagogischen Instituts (SPI) des SOS-Kinderdorf e.V., dass unter Familie heute nicht allein das traditionelle Modell mit festen Rollen zu verstehen ist. Familie lässt sich vielmehr als ein im Alltag gelebter Prozess verstehen. „Die Grenzen zwischen Beruf, Familie und Freizeit verschieben sich und die Aufgabenteilung zwischen den Geschlechtern ist nicht mehr per se selbstverständlich“, sagt Teuber, „Familienleben wird vielmehr von den Beteiligten immer wieder neu ausgehandelt.“. 

Medieninformation: Familiäre Betreuung bei SOS-Kinderdorf

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Wir müssen auf die jungen Menschen schauen und nicht allein auf ihre Herkunft – SOS-Kinderdorf kritisiert geplante Regelung zur Kostenerstattung für die Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

vergrößern München, 12. April 2017 – Junge unbegleitete Flüchtlinge brauchen Unterstützung und keine Diskriminierung“, sagt Dr. Birgit Lambertz, stellvertretende Vorstandsvorsitzende von SOS-Kinderdorf e.V. „Aber genau diese Gefahr birgt der heute vom Bundeskabinett beschlossene Gesetzesentwurf zur Reform des Kinder- und Jugendhilferechts.“ Damit würden die Bundesländer die Möglichkeit erhalten, die Kostenerstattung von Hilfen für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge davon abhängig zu machen, ob entsprechende Rahmenverträge mit kommunalen Spitzenverbänden und freien Trägern der Jugendhilfe geschlossen wurden. Aus Sicht von SOS-Kinderdorf führt das dazu, dass die Kinder- und Jugendhilfe für junge Flüchtlinge anders angewendet würde als für Kinder und Jugendliche, die keine Flüchtlinge sind – ein Verstoß gegen die UN- Kinderrechtskonvention.

Medieninformation: Kritik an geplanter Gesetzesänderung

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Weil die Schwächsten den stärksten Schutz brauchen:
Kinderrechte gehören ins Grundgesetz

vergrößern München, 30. März 2017 – Am 5. April 1992 ist die UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland in Kraft getreten. Ein wichtiger Schritt, um die Rechte von Kindern zu sichern. Allerdings sind die Kinderrechte 25 Jahre nach der Ratifizierung noch immer nicht in der deutschen Verfassung verankert. Kinder kommen dort nur als Regelungsgegenstand der Eltern vor, nicht aber als Individuen mit eigenen Bedürfnissen. Es ist daher dringend notwendig, Kinder als Rechtssubjekte im Grundgesetz anzuerkennen und ihnen Förder-, Schutz- und Beteiligungsrechte an höchster Stelle zu garantieren. SOS-Kinderdorf unterstützt daher die vom Land Nordrhein-Westfalen angestoßene Bundesratsinitiative für eine Grundgesetzänderung und fordert die Bundesregierung auf, Kindern endlich einen verfassungsrechtlichen Schutzanspruch zu gewähren.

Medieninformation: Kinderrechte gehören ins Grundgesetz
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Jungen Geflüchteten eine Stimme geben!
SOS-Kinderdorf zum Bericht zur Situation unbegleiteter ausländischer Minderjähriger in Deutschland

vergrößern München, 17. März 2017 – Das Bundeskabinett hat in dieser Woche den Bericht des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Situation von unbegleiteten ausländischen Minderjährigen beschlossen. SOS-Kinderdorf begrüßt, dass die Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Deutschland genauer untersucht wird. Aus Sicht des Kinderhilfswerks, das sich schon seit vielen Jahren für diese besonders schutzbedürftige Gruppe einsetzt, braucht es vor allem grundlegendere Kenntnisse über die schwierige Phase des Übergangs in die Volljährigkeit von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Dazu ist es unabdingbar, auch die Betroffenen selbst zu befragen und ihnen eine Stimme zu geben.

Medieninformation: Bericht zur Situation unbegleiteter ausländischer Minderjähriger
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Verbände fordern einheitliche Qualitätsstandards für Kitas

Berlin, März 2017 – Um überall in Deutschland eine
hohe Betreuungsqualität sicherzustellen, müssen verbindliche, bundesweit einheitliche und
wissenschaftlich fundierte Standards eingeführt werden. Gemeinsam fordern dies Familien-, Kinderrechts- und Wohlfahrtsverbände sowie Gewerkschaften.
Die Verbände begrüßen den von Bund und Ländern eingeschlagenen Weg zur Verbesserung der Qualität in Kitas und Kindertagespflege und gehen davon aus,
dass nunmehr konkrete Umsetzungsschritte
erarbeitet werden.

Erklärung: Verbände fordern einheitliche Qualitätsstandards für Kitas
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Mangelnde Chancengerechtigkeit zementiert Armut:
SOS-Kinderdorf zur Veröffentlichung des Armutsberichts

München, 2. März 2017 – Der Paritätische Wohlfahrtsverband stellte heute den Armutsbericht 2017 vor. Für den SOS-Kinderdorf e.V., der sich seit über 60 Jahren für Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Familien einsetzt, ist echte Chancengerechtigkeit das beste Mittel gegen Kinderarmut. „Alle Kinder und Jugendliche müssen gerechte Bildungschancen erhalten, nur so können sie ihr Leben erfolgreich selbst gestalten. Es gibt Bundesländer, die frühkindliche Bildung und die Verbesserung des Schulsystems vorangetrieben haben. Hier zeigen sich bereits erste Erfolge,“ sagt Dr. Kay Vorwerk, Vorstandsvorsitzender von SOS-Kinderdorf.

Medieninformation: Mangelnde Chancengerechtigkeit zementiert Armut

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Geplantes Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht muss das Wohl der betroffenen Kinder berücksichtigen

vergrößern Berlin, 22. Februar 2017 – Anlässlich der heutigen Beratung des Gesetzentwurfes zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht durch das Bundeskabinett fordern 20 Verbände und Organisationen, dass im Rahmen des Gesetzesvorhabens das Wohl der betroffenen Kinder vorrangig berücksichtigt wird. Der Gesetzentwurf sieht unter anderem eine Ausweitung der Personengruppe vor, die unbefristet zum Verbleib in Erstaufnahmeeinrichtungen verpflichtet werden können. Die Folge wäre, dass Bundesländer die Möglichkeit bekämen, auch Kinder und Jugendliche, die mit ihren Familien in Deutschland Asyl suchen, zeitlich unbegrenzt in Erstaufnahmeeinrichtungen unterzubringen.

Stellungnahme: Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht

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Unterstützung für junge Geflüchtete – SOS-Kinderdorf fordert: Keine Jugendhilfe zweiter Klasse für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge!

vergrößern München, 17. November 2016 – Heute, am 17. November 2016, besprechen sich die Leitungen des Bundeskanzleramts und der Staats- und Senatskanzleien der Länder in Berlin. Inhalt der Gespräche sollen u.a. auch wieder die Leistungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sein. SOS-Kinderdorf bedauert es, dass die Ministerpräsidenten auf ihrer Jahreskonferenz Ende Oktober den Vorschlag des Freistaates Bayerns nicht grundsätzlich abgelehnt haben. „Besondere Regelungen, die für junge Flüchtlinge vorrangig andere Hilfen als für Kinder und Jugendliche, die keine Flüchtlinge sind, in Betracht ziehen, verstoßen gegen die UN-Kinderrechtskonvention“, sagt Dr. Birgit Lambertz, Geschäftsführerin des SOS-Kinderdorfvereins. SOS-Kinderdorf e.V. hatte sich dem Appell verschiedener Organisationen angeschlossen, um auf die Konsequenzen des bayerischen Vorschlags aufmerksam zu machen.

Medieninformation: SOS-Kinderdorf fordert: Keine Jugendhilfe zweiter Klasse für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge!

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Junge Menschen stärken: Kinderrechte gehören ins Grundgesetz! 

Junge mit vertrauensvollem Blick © stm / photocase.de vergrößern München, 16. November 2016 – Zum Internationalen Tag der Kinderrechte bekräftigt der SOS-Kinderdorfverein seine langjährige Forderung, Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen. „Dadurch würden die Belange von Kindern bei allen gesetzgeberischen, politischen und gerichtlichen Entscheidungen stärker als bisher berücksichtigt“, sagt Luise Pfütze, Referentin Advocacy beim SOS-Kinderdorf e.V. „Außerdem würde das allgemeine Bewusstsein für die Rechte von Kindern gestärkt. Hier gibt es weiterhin Verbesserungsbedarf, nicht zuletzt auch beim Gesetzgeber.“

Medieninformation des SOS-Kinderdorf e.V.: Kinderrechte gehören ins Grundgesetz!

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Jugendhilfeleistungen für junge Geflüchtete – SOS-Kinderdorf fordert Hilfeleistung und schließt sich dem Appell zur Jahreskonferenz der Ministerpräsidenten an 

© picture alliance / dpa vergrößern München, 27. Oktober 2016 – „Junge unbegleitete Flüchtlinge brauchen Unterstützung und keine Diskriminierung“, sagt Dr. Birgit Lambertz, Geschäftsführerin des SOS-Kinderdorfvereins. SOS-Kinderdorf e.V. betreut seit Jahren unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und auf Grundlage des § 41 des SGB VIII auch junge volljährige Flüchtlinge. „Wir müssen jungen Flüchtlingen die Hilfe zukommen lassen, die sie für ihre Entwicklung zu einer gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit brauchen und die ihr Wohl unterstützt“, erläutert Lambertz.

Medieninformation: SOS-Kinderdorf fordert Jugendhilfestandards für junge Geflüchtete

Appell an die Jahreskonferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder

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Regionalisierung Sozialgesetzgebung – SOS-Kinderdorf kritisiert Pläne des Bundesfinanzministeriums 

SOS-Kinderdorfmutter mit einer Flüchtlingsfamilie

München, 13. Oktober 2016 – Im Rahmen der heutigen Bund-Länder-Gespräche soll auch über einen Vorschlag des Bundesfinanzministeriums diskutiert werden, der unter der Überschrift „Regionalisierung der Sozialgesetzgebung“ steht. Der Vorschlag sieht vor, dass die Bundesländer Abweichungsrechte bei der Gewährung von Hilfe in der Kinder- und Jugendhilfe sowie in der der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung erhalten sollen. Der SOS-Kinderdorf e.V. befürchtet, dass sich die bereits heute von Bundesland zu Bundesland existierenden Unterschiede bei der Bewilligung von Jugendhilfe- und Sozialleistungen damit verschärfen. 

Medieninformation: SOS-Kinderdorf e.V. zur Regionalisierung der Sozialgesetzgebung

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Beständige Hilfe für geflohene Menschen – SOS-Kinderdorf ist nicht nur am Weltflüchtlingstag aktiv

SOS-Kinderdorfmutter mit einer Flüchtlingsfamilie

München, 16.6.2016 –  Sie haben alles aufgegeben, ihre Heimat verlassen und sich auf eine gefahrvolle, oft monate- und jahrelange Reise begeben, um Krieg, Terror und Verfolgung zu entgehen. Am 20. Juni wird weltweit auf die besondere Situation und die Not von Millionen Menschen auf der Flucht aufmerksam gemacht. SOS-Kinderdorf kümmert sich deutschlandweit in zahlreichen Einrichtungen das ganze Jahr über um geflohene Menschen.

Medieninformation des SOS-Kinderdorf e.V. zum Weltflüchtlingstag

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SOS-Kinderdorf e.V. zum internationalen Weltspieltag: Spielen ist für Kinder unentbehrlich 

Internationaler Weltspieltag – Kinder beim Spielen

München, 24. Mai 2016 – Spielen ist für Kinder kein Zeitvertreib, sondern unentbehrlich für ihre gesunde Entwicklung. Darauf weist der deutsche SOS-Kinderdorfverein aus Anlass des Internationalen Weltspieltags am 28. Mai hin. Im Spiel begreifen Kinder ihre Welt. Sie eignen sich neue Fähigkeiten an, erwerben und üben zahlreiche Fertigkeiten. Bereits seit langem unterstützt die Kinderhilfsorganisation im Rahmen der Frühen Hilfen junge Eltern gezielt darin, das Spiel ihrer Kinder zu fördern.

Medieninformation: SOS-Kinderdorf e.V. zum Internationalen Weltspieltag

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SOS-Kinderdorf e.V. sieht Korrekturbedarf beim 9. Änderungsgesetz zum SGB II, dem sogenannten Hartz IV

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München, 14. April 2016 – „Wir müssen jungen Menschen vernünftige Perspektiven eröffnen und adäquate Hilfen bieten“, sagte Prof. Johannes Münder, Vorstandsvorsitzender von SOS-Kinderdorf e.V., „nur so besteht die Möglichkeit, dass diese Menschen Fuß in unserer Gesellschaft fassen – auch wenn sie mit schwierigen Ausgangsvoraussetzungen zu kämpfen haben.“ Das 9. Änderungsgesetz zum SGB II, dem so genannten Hartz IV, bringt nicht die von vielen erwartete Verbesserung und Unterstützung für junge Menschen unter 25 Jahren.

Medieninformation: SOS-Kinderdorf e.V. sieht Korrekturbedarf beim 9. Änderungsgesetz zum SGBII, dem sogenannten Hartz IV

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Geschwister gehören zusammen – SOS-Kinderdorf e.V. zum Tag der Geschwister 

Tag der Kinder - Kinder beim Seilspringen

München, 5. April 2016 – Ein Dorf, ein Haus, eine Mutter und Geschwister: Mit diesen Grundprinzipien begann die pädagogische Arbeit in den SOS-Kinderdörfern vor mehr als 60 Jahren. Bis heute leben die meisten der aufgenommenen Kinder zumindest phasenweise mit einem oder mehreren leiblichen Geschwistern im Kinderdorf. Schon bei der Aufnahme der Kinder gilt es zu klären: Bleiben sie zusammen oder ist es besser sie unterschiedlich unterzubringen? „Wir wissen aus unserer jahrelangen Erfahrung, dass die Dynamik zwischen Geschwistern das Alltagsleben ungemein prägt“, sagt Dr. Kristin Teuber, Leiterin des Sozialpädagogischen Instituts beim SOS-Kinderdorf e.V. „Denn belastende familiäre Vorgeschichten formen auch das Miteinander der Geschwister.“

Medieninformation: SOS-Kinderdorf e.V. zum Tag der Geschwister

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SOS-Kinderdorf fordert: Jugendhilfeleistungen für junge Geflüchtete über das 18. Lebensjahr hinaus sicherstellen

München, 29. Februar 2016 – Der SOS-Kinderdorf e.V. betreut seit vielen Jahren in zahlreichen Einrichtungen unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF) und junge volljährige Geflüchtete. Aufgrund des gestiegenen Bedarfs wurden entsprechende Angebote besonders im Jahr 2015 erweitert und neu aufgebaut. Mit Sorge beobachtet SOS-Kinderdorf, dass den jungen Menschen Jugendhilfeleistungen über das 18. Lebensjahr hinaus – trotz weiterhin bestehendem individuellen Hilfebedarf – zunehmend nicht gewährt werden, da die rechtlich eindeutige Kostenträgerschaft der Kommunen in der Praxis nicht übernommen wird.

Position: Der SOS-Kinderdorf e.V. fordert, Jugendhilfeleistungen für junge Geflüchtete über das 18. Lebensjahr hinaus sicherzustellen

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SOS-Kinderdorf e.V. kritisiert Einschränkung des Familiennachzugs durch geplantes Asylpaket II

München, 12. Februar 2016 – Die Bundesregierung plant im so genannten Asylpaket II verschärfte Regelungen im Asyl- und Aufenthaltsgesetz. Neben beschleunigten Asylverfahren soll unter anderem auch der Familiennachzug für Flüchtlinge, die nur subsidiären Schutz genießen, stark eingeschränkt werden. Für diese Personen soll es erst nach zwei Jahren möglich sein, ihre Familien nachzuholen. Der SOS-Kinderdorf e.V. bedauert, dass auch nach den erneuten Gesprächen in der Koalition die Förderung der Einheit der Familie missachtet wurde. „Mit diesen Änderungen sehen wir die Rechte von Kindern und den besonderen Schutz von Familien stark eingeschränkt“, sagt Prof. Johannes Münder, Vorstandsvorsitzender von SOS-Kinderdorf e.V.

Pressemitteilung zum geplanten Asylpaket II: SOS-Kinderdorf e.V. kritisiert Einschränkung des Familiennachzugs

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