SOS-Kinderdorfmutter / SOS-Kinderdorfvater

Leben und Arbeiten verbinden


Fest im Sattel – Annette erzählt, wie sie SOS-Kinderdorfmutter wurde

Wir haben mit der Kamera und unserem „SOS-Koffer“ Geschichten und Erlebnisse gesammelt über das Arbeiten und Leben im SOS-Kinderdorf. Erfahren Sie hier in einer ersten Geschichte, wie vielfältig, herausfordernd und gewinnbringend der Beruf SOS-Kinderdorfmutter/-vater ist. Informieren Sie sich und werden Sie selbst Teil der SOS-Geschichte.

Der Alltag von SOS-Kinderdorfmüttern und -vätern unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht kaum von dem anderer Eltern. Sie leben zusammen mit den ihnen anvertrauten Kindern und gestalten ihr Haus und das gemeinsame Leben nach eigenen Vorstellungen. Wenn die Kinder aus der Schule kommen, gibt es Mittagessen, danach helfen sie bei den Hausaufgaben, sie spielen und basteln, lesen Gute-Nacht-Geschichten vor und stehen in allen Lebenslagen mit Rat und Tat zur Seite. Doch hinter all dem steckt eine weitere anspruchsvolle Aufgabe: Kindern, die belastende Erfahrungen mitbringen, ein sicheres Zuhause, Geborgenheit, Aufmerksamkeit und professionelle Unterstützung zu geben.

Als SOS-Kinderdorfmutter oder -vater ist man emotionale Bezugsperson und gleichzeitig pädagogische Fachkraft. Der Beruf ist nicht nur abwechslungsreich und spannend – er eröffnet die seltene Möglichkeit, Leben und Arbeiten ganzheitlich zu verbinden. Und das mit einer langfristigen Perspektive.

Auf den folgenden Seiten haben wir für Sie die wichtigsten Informationen zum Beruf SOS-Kinderdorfmutter und SOS-Kinderdorfvater zusammengestellt.

  • Marianne Liebscher arbeitete 16 Jahre in einer Bank, dann fand sie ihre wahre Berufung

    Meine fremden Kinder

    SOS-Kinderdorfmutter Marianne Liebscher

    Was bringt eine Frau dazu, ihr Leben, das in ruhigen Bahnen läuft, völlig umzukrempeln und noch einmal von vorn anzufangen? Den Beruf, den Wohnort zu wechseln und stattdessen Mutter zu werden? Nein, Marianne Liebscher (49) war nicht der großen Liebe begegnet. Es ging ihr nicht um einen Mann, sondern um etwas ganz anderes. Sie wollte sich um Kinder kümmern. Ihnen Halt geben, ein Stück heile Welt schenken.

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  • "Die Arbeit erfüllt mich mit einer großen Zufriedenheit"

    Von Beruf Mutter

    SOS-Kinderdorfmutter Stefanie Behrens

    Erzieherin Stefanie Behrens arbeitet im SOS-Kinderdorf in Harksheide. Die Bezahlung ist überdurchschnittlich, die Anforderungen an sie sind es auch.

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  • Die Profis der SOS-Kinderdörfer machen Jungen und Mädchen fit fürs Leben

    Mama vom Dienst – ein Ausnahme-Job

    Multi-Tasking: Carmen Zullino spielt Memory und liest etwas vor.

    Lüdenscheid. Carmen Zullino führt ein Doppelleben. Privat wohnt sie alleine in einer 50-Quadratmeter-Wohnung in Siegen. Beruflich lebt sie im Sauerland auf 200 Quadratmetern mit Garten – und hat sechs kleine Kinder. Die 40-Jährige ist SOS-Kinderdorfmutter im SOS-Kinderdorf Sauerland in Lüdenscheid. Mama von Beruf, mit einer Vollzeit-Stelle, und fünf Wochen Urlaub im Jahr.

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  • Broschüre „Leben und Arbeiten in der SOS-Kinderdorffamilie“

    Informationen zum Download

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    Die Broschüre „Leben und Arbeiten in der SOS-Kinderdorffamilie“  beantwortet detailliert alle Fragen zum Berufsbild.

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