SOS-Kinderdorfmutter und SOS-Kinderdorfvater

Zusammen wachsen – Einblicke in den Alltag

 

Die SOS-Kinderdorfmütter und -väter bilden den Mittelpunkt der SOS-Kinderdorffamilien. Wie leibliche Eltern sind sie für die anvertrauten Kinder zugleich emotionale Bezugs- und pädagogische Erziehungsperson. Vom Windeln wechseln bis zum ersten Liebeskummer, vom Anziehen bis zur Gute-Nacht-Geschichte gestalten sie aktiv das Familienleben und geben ihren Kindern Halt und Geborgenheit. Ein Vollzeitberuf, der Stress aber auch jede Menge Spaß mit sich bringt. Hier gewähren einige SOS-Kinderdorfmütter und -väter Einblicke in ihren Alltag.

  • Marianne Liebscher arbeitete 16 Jahre in einer Bank, dann fand sie ihre wahre Berufung

    Meine fremden Kinder

    SOS-Kinderdorfmutter Marianne Liebscher

    Was bringt eine Frau dazu, ihr Leben, das in ruhigen Bahnen läuft, völlig umzukrempeln und noch einmal von vorn anzufangen? Den Beruf, den Wohnort zu wechseln und stattdessen Mutter zu werden? Nein, Marianne Liebscher (49) war nicht der großen Liebe begegnet. Es ging ihr nicht um einen Mann, sondern um etwas ganz anderes. Sie wollte sich um Kinder kümmern. Ihnen Halt geben, ein Stück heile Welt schenken.

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  • "Die Arbeit erfüllt mich mit einer großen Zufriedenheit"

    Von Beruf Mutter

    SOS-Kinderdorfmutter Stefanie Behrens

    Erzieherin Stefanie Behrens arbeitet im SOS-Kinderdorf in Harksheide. Die Bezahlung ist überdurchschnittlich, die Anforderungen an sie sind es auch.

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  • Die Profis der SOS-Kinderdörfer machen Jungen und Mädchen fit fürs Leben

    Mama vom Dienst – ein Ausnahme-Job

    Multi-Tasking: Carmen Zullino spielt Memory und liest etwas vor.

    Lüdenscheid. Carmen Zullino führt ein Doppelleben. Privat wohnt sie alleine in einer 50-Quadratmeter-Wohnung in Siegen. Beruflich lebt sie im Sauerland auf 200 Quadratmetern mit Garten – und hat sechs kleine Kinder. Die 40-Jährige ist SOS-Kinderdorfmutter im SOS-Kinderdorf Sauerland in Lüdenscheid. Mama von Beruf, mit einer Vollzeit-Stelle, und fünf Wochen Urlaub im Jahr.

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  • Nadine Polenz aus Jever wird SOS-Kinderdorfmutter in Worpswede

    Vom Familienzentrum Süd ins SOS-Kinderdorf

    Nadine Polenz lächelt zufrieden. Das macht sie eigentlich die ganze Zeit. Kein Wunder: Die junge Frau hat gerade ihre Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin bestens abgeschlossen und wird nun Kinderdorfmutter im SOS-Kinderdorf Worpswede.

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  • Aus Hotelfachfrau Doris Kraux wurde eine SOS-Kinderdorfmutter

    Vom Hotel ins SOS-Kinderdorf

    Die 17-jährige "Große" ist bereits um 5:00 Uhr aufgestanden, um pünktlich an ihrem Ausbildungsplatz in Bremen zu sein. Um 8:15 Uhr sind auch die fünf jüngeren, zwischen neun und 15 Jahre alten Mitglieder ihrer Kinderdorffamilie alle aus dem Haus. Doris Kraux hat etwas Ruhe. Bis zur 9:00-Uhr-Besprechung mit ihrem Hausteam – der Erzieherin, dem Erzieher und der Auszubildenden, die in der Familie mitarbeiten.

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  • Katrin Kulicke aus der Pfalz absolviert gerade die Ausbildung zur SOS-Kinderdorfmutter

    Nach zwei Tagen wusste ich: Das ist es

    Eigentlich war die gelernte Bürokauffrau Katrin Kulicke mit ihrer Arbeitstelle in einem Ludwigshafener Ingenieurbüro sehr zufrieden. Allerdings fehlte ihr immer stärker die soziale und psychologische Komponente in ihrer täglichen Arbeit. Dass ihr die Arbeit mit Kindern liegt, hatte sie bereits durch ihre stundenweise in Schulen angebotenen, tiergestützten Therapiestunden erfahren. Ihr Partner auf vier Pfoten dabei: Golden Retriever-Hündin Paula.

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  • Anke Hertzsch hat Berufswahl nie bereut

    Das "Wir-Gefühl", das verbindet

    Neues Dokument

    Anke Hertzsch hat ihre Entscheidung nie bereut. Trotz "aller Probleme und schlafloser Nächte", sagt sie, war ihr Entschluss „hundertprozentig richtig“: Seit fünf Jahren arbeitet die gelernte Erzieherin als SOS-Kinderdorfmutter im SOS-Kinderdorf in Dießen.

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  • Mutter auf (Lebens-)Zeit

    Christiane Bodenstedt geht in Rente

    Nach 30 Jahren als SOS-Kinderdorfmutter geht Christiane Bodenstedt in Rente: die drei Kinderzimmer sind bereits ausgeräumt. In einem stehen ein paar Umzugskisten.

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