Gemeinsam aktiv

Freiwilliges Engagement bei SOS-Kinderdorf

Im Hinblick auf den demografischen Wandel, die Reform des Bildungswesens sowie die Absicherung sozialer Dienstleistungen werden eine engagierte Bürgerschaft und innovative Formen der Kooperation unentbehrlich. Um die anstehenden Aufgaben in der sozialen Arbeit – wie Bildungschancen sichern, Zusammenleben der Generationen fördern, gelingende Integration realisieren – zu bewältigen, ist die verantwortliche Zusammenarbeit aller Beteiligten erforderlich. So erhält die Unterstützung des freiwilligen Engagements eine immer größere sozialpolitische Bedeutung.

Für soziale Träger wie den SOS-Kinderdorf e.V. resultiert daraus die Entwicklungsanforderung, Menschen darin zu bestärken, sich freiwillig zu engagieren. Als Träger der Kinder- und Jugendhilfe übernimmt der SOS-Kinderdorfverein diese Verantwortung, indem er entsprechende Strukturen für freiwilliges Engagement schafft und Fachkompetenzen bereitstellt.

  • Freiwilliges Engagement

    Anliegen von SOS-Kinderdorf

    In den kommenden Jahrzehnten wird die Gesellschaft einem wachsenden sozialen Problemdruck ausgesetzt sein. Für Träger der Kinder- und Jugendhilfe resultiert daraus die Anforderung, Menschen darin zu bestärken, sich freiwillig zu engagieren und dieses freiwillige Engagement durch die Bereitstellung entsprechender Strukturen zu fördern. Der SOS-Kinderdorfverein nimmt diese Herausforderung an, indem er sich aktiv mit den Möglichkeiten und Grenzen einer verstärkten Einbindung von freiwilligem Engagement in den verschiedenen Tätigkeitsfeldern des Vereins auseinandersetzt.

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  • Was bewegt Menschen, sich freiwillig zu engagieren?

    Motivation von Freiwilligen

    Freiwilliges Engagement wird als sinnvolle und sinnstiftende Beschäftigung erlebt. Neben einem gemeinwohlbezogenen und einem selbstbezogenen Aspekt nennen die Freiwilligen als wichtigen Beweggrund auch den Aspekt der Geselligkeit. Für junge Menschen steht dabei das Interesse, zusätzliche Kompetenzen zu erwerben, im Vordergrund, während ältere Freiwillige den Wunsch nach Mitgestaltung stärker betonen. Persönliche Anliegen der freiwillig Engagierten umfassen beispielsweise das Lösen eigener Probleme, die Erweiterung der persönlichen Kenntnisse und Qualifikationen oder der berufliche Nutzen des Engagements.

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  • Rahmenbedingungen, Anerkennung, Mitgestaltung

    Freiwillige einbinden – Wie eine gute Zusammenarbeit gelingt

    Bei der Gestaltung der Zusammenarbeit mit freiwillig Engagierten gilt es drei Aspekte zu beleuchten: Welche Rahmenbedingungen sorgen für eine gute Einbindung und Begleitung Freiwilliger? Durch welche Formen der Anerkennung soll den Freiwilligen Wertschätzung für ihr Engagement entgegengebracht werden? Wie werden Freiwillige in die Einrichtungsprozesse einbezogen, d.h. welche Mitsprache- und Mitgestaltungsmöglichkeiten haben sie?

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  • Praxisfelder

    Beispiele für freiwilliges Engagement

    In einer Vielzahl von Angeboten arbeitet der SOS-Kinderdorfverein mit Freiwilligen zusammen. In welchem Bereich diese sich im Einzelnen engagieren, hängt von der Passgenauigkeit der Interessen und Kompetenzen der freiwillig Engagierten, den Anforderungen des Tätigkeitsfeldes und den Bedürfnissen der Zielgruppe ab.

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