Frühe Hilfen

Gemeinsam stark – von Anfang an!

Die Geburt eines Kindes stellt jede Familie vor neue Aufgaben und Herausforderungen. Eltern in dieser besonderen Lebenssituation zu unterstützen und zu informieren, ist Auftrag der Frühen Hilfen. Dazu zählt auch, Kontakte zu anderen Eltern zu fördern und geeignete Angebote für junge Familien zur Verfügung zu stellen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berichten, welche Angebote der SOS-Kinderdorfverein in diesem Bereich entwickelt, wie sich diese Frühen Hilfen in das regionale Angebotsspektrum einfügen und auf welche Weise sich niederschwellige Zugänge gestalten lassen. Sie reflektieren, welche Herausforderungen für sie persönlich mit diesem vielfältigen Aufgabenfeld verbunden sind und wie der SOS-Kinderdorf e.V. seine pädagogischen Fachkräfte bei der Bewältigung der Anforderungen unterstützt. Doch wie kommen Frühe Hilfen eigentlich bei den Familien an? Wir haben nachgefragt …

  • Frühe Hilfen bei SOS-Kinderdorf

    Präventive Angebote für Familien mit Kleinkindern

    Frühe Hilfen sind niederschwellige Angebote für Schwangere und Eltern mit Kindern von 0 bis 3 Jahren. „Früh“ bezieht sich dabei zum einen auf die frühe Lebensphase des Kindes, zum anderen auf die präventive Ausrichtung der Leistungen. Die Frühen Hilfen stehen allen Familien und Kindern offen. Der SOS-Kinderdorfverein möchte mit diesen Angeboten aber vor allem sehr junge Mütter, Alleinerziehende und besonders belastete Familien ansprechen. Die Eltern sollen frühzeitig in ihrer Erziehungskompetenz unterstützt, die Eltern-Kind-Beziehung soll gestärkt werden.

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  • Neue Herausforderungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

    „Immer wieder neugierig sein auf die Familien“

    Die Erzieherin Hildegard Liebert kam mit einigen Jahren Berufserfahrung zu den SOS-Kinder- und Jugendhilfen München und Erding und ist seit 2008 in verschiedenen Funktionen in den Frühen Hilfen tätig. Im Interview berichtet sie über ihren Werdegang beim SOS-Kinderdorfverein, über die Chance, sich dort inhaltlich weiterzuentwickeln und über die Unterstützung, die sie dabei vom SOS-Kinderdorf e.V. erfahren hat. Sehr persönlich reflektiert Hildegard Liebert die videobasierte Arbeit mit jungen Müttern im Münchner Osten und die Aufgaben, die damit verbunden sind.

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  • Unterstützung für die Fachkräfte in den Frühen Hilfen

    Austausch und Qualifizierung

    Fachkräfte in den Frühen Hilfen sind auf mehreren Ebenen sehr gefordert: Sie arbeiten parallel in verschiedenen Angeboten und Projekten, gestalten Frühe Hilfen in diversen Settings und nehmen je nach Kontext unterschiedliche Rollen ein. Der SOS-Kinderdorfverein sieht seine Verantwortung darin, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fachlich gut zu unterstützen und bei der Bewältigung der beruflichen Herausforderungen intensiv zu begleiten. So komplex die Anforderungen an die Fachkräfte sind, so vielfältig sind auch die Veranstaltungen und Unterstützungsangebote durch den Arbeitgeber.

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  • Frühe Hilfen

    Eltern stärken im Projekt "Spielen zu Hause" (Video)

    Neues Dokument

    Eltern zu entlasten und sie in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken – das ist eines der Kernanliegen der Frühen Hilfen. Mit dem niederschwelligen Projekt „Spielen zu Hause“ bietet das SOS-Beratungszentrum Cottbus Familien präventive Unterstützung im Sinne der Frühen Hilfen an. Der Film begleitet einen Spielbesuch der Studentin Stefanie Fuhrt bei Familie Robel.

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  • "Spielen zu Hause"

    Frühe Hilfen aus Sicht einer Familie (Video)

    Neues Dokument

    Als ihr Sohn Lenny knapp zwei Jahre alt ist, erfährt Ute Metzner, dass er für sein Alter zu wenig spricht. Die Ärzte diagnostizieren eine Entwicklungsverzögerung. Zu dieser Zeit lernt Familie Metzner auch das Projekt „Spielen zu Hause“ kennen, das vom SOS-Beratungszentrum Cottbus angeboten wird. In diesem Kurzfilm geben Ute und Lenny Metzner einen sehr persönlichen Einblick in ihre Erfahrungen mit diesem Familienangebot. Sie beschreiben, wie sie die Spielbesuche der Studentin Linda erlebt haben und welche Entwicklung Lenny in diesem halben Jahr gemacht hat.

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  • Frühe Hilfen erfordern kooperative Netzwerke im Sozialraum

    „Die Zielgruppe frühzeitig erreichen“

    Frühe Hilfen stehen allen Familien mit kleinen Kindern offen, sollen aber insbesondere Menschen in belasteten Lebenssituationen stärken. Solche Angebote bedarfsgerecht zu entwickeln, in der Zielgruppe bekannt zu machen und mit vorhandenen Hilfen im Sozialraum zu verzahnen, erfordert viel Vernetzungsarbeit. Das SOS-Familienzentrum Berlin in Hellersdorf zählt im Bereich Frühe Hilfen zu den vier Schwerpunkteinrichtungen des SOS-Kinderdorf e.V. Ein Gespräch mit Thomas Walter, dem Leiter des SOS-Familienzentrums.

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