Johannes Münder

Sozialraumorientierung – mehr als eine Modebewegung

Beitrag aus SOS-Dialog 2001

Beschreibung

Die Entwicklung der Orientierung am Sozialraum bringt auch für die freien Träger in zunehmendem Maße strategische und planerische Herausforderungen mit sich. Johannes Münder vermittelt in seiner Stellungnahme einen Überblick über die Entstehungsgeschichte des Begriffes der Sozialraumorientierung und schildert ihre konzeptuellen Grundlagen sowie Ziele, Stärken und Grenzen dieses Konzeptes. Er legt dar, welche zentralen Probleme sich für die Sozialraumorientierung im rechtlichen Kontext ergeben und tritt engagiert dafür ein, soziale Infrastrukturpolitik insbesondere im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe nicht zulasten individueller Rechtsansprüche gehen zu lassen und durch ein entsprechendes Verfahren bei der Sozialraumorientierung die Trägervielfalt auch weiterhin zu gewährleisten.

Autoren

Prof. Dr. jur. Johannes Münder

Jahrgang 1944, Jurist, nach Tätigkeiten am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (Universität Bielefeld) Stationen beim Bundesministerium für Arbeit, an der Fachhochschule Wiesbaden und an der Pädagogischen Hochschule Berlin; von 1980 bis 2010 Professor an der Technischen Universität Berlin, Lehrstuhl für Sozialrecht und Zivilrecht, seit 1.4.2011 emeritiert; Vorstandsvorsitzender des SOS-Kinderdorf e.V. (Stand der Veröffentlichung 2012)

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