Hannelore Weskamp

Weiblich, jung, chancenlos? Soziale und berufliche Förderung von benachteiligten jungen Frauen

Beitrag aus SOS-Dialog 2001

Beschreibung

Junge Frauen werden in einer gesellschaftlichen Situation erwachsen, in der es kein prägendes weibliches Lebensmodell mehr gibt. Ausbildung, Beschäftigung und Qualifizierung, die in gemeinwesenorientierten, auf die spezifischen Bedürfnisse von Frauen ausgerichteten Projekten durchgeführt werden, bieten ihnen jedoch die Möglichkeit, Praxiserfahrungen zu machen und dabei Sinnstiftung und Identitätsbildung zu erfahren. Wie kann dieser Anspruch einer ganzheitlichen Förderung verwirklicht werden und welche Hilfsangebote fördern ein selbstbestimmtes und zufriedenstellendes Leben junger Frauen?

Hannelore Weskamp beschreibt das Projekt "Jugendwerkstatt" zur Benachteiligtenförderung im SOS-Mütterzentrum Salzgitter, wo siebenundzwanzig Teilnehmerinnen unter fünfundzwanzig Jahren Beschäftigung und Qualifizierung im Rahmen von Arbeit-und-Lernen-Maßnahmen erhalten. "Werkstatt" wird dabei als Experimentierfeld und als Stätte des Ausprobierens verstanden, als Möglichkeit, eigene Fähigkeiten zu entdecken, verschiedene Berufsfelder auszuprobieren und Verantwortung zu übernehmen.

Dieser Beitrag versammelt ausgewählte Aspekte der Tagung "Weiblich, jung und chancenlos“, die im SOS-Mütterzentrum Salzgitter im Juni 2000 stattfand, und stellt zentrale Punkte der Arbeit mit benachteiligten jungen Frauen zur Diskussion.

Autoren

Hannelore Weskamp

Jahrgang 1949, Diplompädagogin, Soziotherapeutin (Fritz-Pearls-Institut), bis Mitte 2001 Mitarbeiterin im SOS-Mütterzentrum Salzgitter und Projektleiterin der dortigen Jugendwerkstatt; freiberufliche Bildungs- und Beratungsarbeit, Supervisionstätigkeit. (Stand der Veröffentlichung 2003)

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